Gedanken

Warum ich faste…

Dieses Jahr hat die Fastenzeit für mich eine besondere Bedeutung. Dass ich faste – war schon länger klar. Aber einfach nur auf etwas verzichten? Das war mir irgendwie zu wenig, aber ich konnte es noch nicht so richtig greifen.

Umso dankbarer bin ich, dass ich auf „Europe shall be saved“ (www.esbs.org) aufmerksam wurde und sofort dachte: That’s it!

Im offiziellen Statement der Bewegung „Europe shall be saved“ heißt es gleich zu Beginn (Quelle):

Wir leben in eindrucksvollen Zeiten. Quer durch den Leib Christi verbreitet sich Hoffnung und Menschen auf der ganzen Welt hören vom Herrn, dass dies eine besondere Zeit für Europa ist. Im letzten Jahr trafen sich Propheten, Evangelisten und Leiter großer Dienste aus der ganzen Welt, um sich über das auszutauschen, was Gott auf diesem Kontinent vorhat. Es entstand eine Vision für die Errettung von 100 Millionen Seelen in den nächsten 10 Jahren. Das klingt nach einer völlig unrealistischen Zahl? Nun, für Gott ist alles möglich. Doch weshalb sollte Erweckung in Europa unmöglich sein? Wir beten um eine Jesus-Bewegung quer durch unsere Länder.

Eine Jesus-Begung. Das ist es. Das braucht Europa, Deutschland, deine Gemeinde, meine Gemeinde – ich selbst.

Eine Jesus-Bewegung

Eine Jesus-Bewegung bewegt sich für Jesus – und sonst nichts. Wir feiern dieses Jahr 500 Jahre Reformation und ich muss leider sagen: Hier wird mir viel zu viel „die Kirche“ gefeiert – total paradox, wenn man bedenkt, dass es ausgerechnet Martin Luther war, der schon einmal eine Jesus-Bewegung und keine Kirchen-Bewegung losgetreten hat.

Ich möchte keine Institution oder institutionalisierte Religion feiern oder mich für sie in Bewegung setzen. Ich möchte das für Jesus tun (und scheitere leider viel zu oft). Deswegen fasziniert mich „Europe shall be saved“ so sehr, denn es geht hier um Jesus!

Gleichzeitig lässt sich eine Jesus-Bewegung auch immer wieder von Jesus in Bewegung setzen – und auch das wünsche ich mir immer mehr: Mich von Jesus begeistern zu lassen, von Jesus in Bewegung setzen lassen, von ihm zu empfangen, was privat und beruflich „dran ist“. Was kann Besseres geschehen? Ich meine: nichts!

Jesus selbst fastete und auch in der Urgemeinde spielte das Fasten eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Mission (Apostelgeschichte 13).

…weil Europa Jesus braucht!

Davon bin ich zutiefst überzeugt und deswegen von dieser Vision auch so begeistert. Ich wundere mich schon lange, wie sehr auch Christen in das allgegenwärtige Horn der Hoffnungslosigkeit und Trostlosigkeit blasen anstatt dass sie von der Hoffnung angesteckt sind und diese weitergeben, die Jesus selbst nicht nur schenkt, sondern in Person ist.

Vielleicht kann solch eine Fastenzeit in allererster Linie eine reinigende Wirkung in geistlicher Hinsicht für den haben, der bewusst verzichtet im Vertrauen darauf, dass Jesus gibt, was wir zum Leben und Sterben benötigen.

Verzicht heißt auch Vertrauen. Vertrauen darauf, dass ich es nicht nur irgendwie schaffe, sondern dass Jesus mehr schenkt als das Materielles und Irdisches oft tun können.

Für mich bedeutet diese Fastenzeit also mehr als einfach nur Verzicht zu üben – die Gefahr ist doch viel zu groß, dass man sich an Ostern auf die Schulter klopft und sagt: „Was bist du doch für ein toller Kerl!“

Dabei geht es doch um Europa. Um die Menschen, die Jesus noch nicht kennen, für die er aber auf diese Erde kam und für sie starb.

Fasten ist gleichzeitig auch ein Verzichten im Gesättigtsein auch geistlicher Hinsicht. Viel zu viele Gemeinden und Christen igeln sich ein und ziehen sich in eine fromme Subkultur zurück – dabei sollten gerade sie es sein, die die Hoffnung in diese Welt hinausrufen, hinausbeten, hinausdienen und hinaushelfen.

Fasten ist mehr.

Deswegen ist Fasten eben mehr als ein Brechen mit diversen Gewohnheiten. Fasten ist für mich ein bewusstes Ausrichten auf Jesus, ein tieferes Hören auf den Heiligen Geist; ein Warten auf das übernatürliche Eingreifen Jesu in unsere natürliche Welt; ein Beten, Fürbitten, Ringen und Aushalten, ein Himmelsstürmen und Nichtloslassen an den großartigen Verheißungen, die Jesus seiner Gemeinde gegeben hat.

Fasten bedeutet, ein stärkeres Einswerden mit Jesus, weil es nichts Besseres für einen Menschen gibt, aber nicht weil wir dann bessere Christen wären, sondern weil eine innere Sehnsucht uns regelrecht dazu antreibt.

Wenn du also auch ein Teil dieser Jesus-Bewegung werden möchtest, lade ich dich ein, dich unter www.esbs.org zu registrieren. (Natürlich kannst du aber auch so einfach fasten.)

Wertvolle Gedanken von Dr. Johannes Hartl zum Thema Fasten findest du in diesem Video:

 

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