51f1xCQVO6L._SY344_BO1,204,203,200_Wie tickt unsere Gemeinde?

Wie kann sie sich optimal entwickeln?

Wie kann es zu Veränderungen kommen?

Was ist die beste Art, die Gemeinde zu organisieren?

Wer trägt die Verantwortung für Entscheidungen und setzt Impulse?

Diese Fragen stehen auf der Rückseite des Buches “Stufen des Gemeindewachstums. Perspektiven für jede Gemeindegröße”.

Und gerade der Untertitel macht dieses Buch so interessant: “Perspektiven für jede Gemeindegröße”.

Konsequent unterscheidet der Autor Gary L. McIntosh zwischen einer kleinen, mittleren und großen Gemeinde und macht dies unter anderem am Gottesdienstbesuch fest: Kleine Gemeinden haben einen Gottesdienstbesuch von 15-200 Personen, den Gottesdienst mittlerer Gemeinden besuchen 201-400 Personen und in großen Gemeinden liegt der Gottesdienstbesuch über 400 Personen.

Da ist jedoch schon der erste Haken: Die Zahlen sollten dringen “inkulturiert” werden. Das heißt: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Zahlen für Deutschland und vor allem für die Landeskirche repräsentativ sind. Ich habe da so meine Zweifel.

Viel wichtiger und hilfreicher finde ich jedoch, dass die Unterscheidung in “kleine”, “mittlere” und “große” Gemeinde jedoch stringent durchgezogen wird.

Und im Blick auf jede Gemeindegröße werden im Folgenden bestimmte Fragen bzw. Themen angesprochen:

  • Wie ist die Ausrichtung der Gemeinde?
  • Wer gibt den Ton an?
  • Was ist die Rolle des Pastors?
  • Wie werden Entscheidungen getroffen?
  • Wie vollzieht sich ein Veränderungsprozess?
  • Welche Strategien führen zu Wachstum?
  • u.v.m.

In Form einer Tabelle werden die Ergebnisse der einzelnen Kapitel festgehalten bis am Ende des Buches eine sehr ausführliche Tabelle aufzeigt, welche Charakteristika die jeweilige Gemeindegröße aufweist.

Wie gesagt: Inkulturation ist dringend notwendig. Und doch liefert “Stufen des Gemeindwachstums” jede Menge wertvoller Impulse. Alleine schon die Unterscheidung, dass eine kleine Gemeinde beziehungsorientiert, eine mittlere Gemeinde programmorientiert und eine große Gemeinde organisationsorientiert tickt, hat mir für so manches die Augen geöffnet.

Abgesehen vom gewöhnungsbedürftigen (Schreib-)Stil des Buches, habe ich jede Menge Gedankenanstöße bekommen und kann jedem (Gemeinde-)Leiter dieses Buch wärmstens empfehlen, das mir selbst von einem äußerst innovativen und für mich zutiefst inspirierenden Pfarrer (Danke, Markus!) empfohlen wurde.

Und wer es gleich bestellen möchte, kann das hier tun:

www.pulsmedien.de/pulsbucher/september-2013-gary-mcintosh-stufen-des-gemeindewachstums-perspektiven-fur-jede-gemeindegrose/

3 Kommentare

  1. Das wäre naheliegen, aber wie sieht es bei den meisten Pfarrer aus? Maximal dürfen sie die Bibel reintragen! Dann wird die normale Lithurgie runtergeleiert, getragen von 5 Leuten. Ist mir beim Konfigottesdienst passiert, da haben bei 200 Besucher 20 Leute die Lithurgie mitgemacht, für den Rest war es unbekannt. 🙂

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