Es gäbe sicherlich noch sehr viel mehr Gründe. Aber diese fünf prägen sich hoffentlich gut ein. Ich halte es kurz und knapp, damit du dir nicht unnötig viel merken musst.
Ach so: Und bitte störe dich nicht am etwas provokanten Ton – das ist Absicht, damit du es dir besser merken kannst. Das ist also eine Hilfe – kein Angriff.
Bitte!
Gerne!
1 Du putzt ja auch jeden Tag deine Zähne
…mindestens einmal. Wieso solltest du also nicht auch in der Bibel lesen? Jeden Tag?
Selbst wenn du keine Lust auf Zähneputzen hast, tust du es dennoch. Und das ist gut so. Immerhin beugst du so verschiedenen Schmerzen und Krankheiten vor. Jaja, ich habe auch den einen Freund, der nur einmal am Tag die Zähne putzt und so gut wie nie irgendwas beim Zahnarzt machen lassen musste, während es andere gibt, die ganz regelmäßig putzen und die Kosten für die Zahnarztbesuche eigentlich auch einen schönen Mittelklassewagen hätten finanzieren können. Das ist mir alles klar.
Und dennoch verhält es sich mit dem Zähneputzen doch so: Du weißt, dass es gut ist. Du weißt, dass es wichtig ist. Du weißt, dass du es täglich (mehrmals) tun solltest.
Und – Achtung: Du tust es auch!
Genauso sollte es sich auch mit dem Lesen der Bibel verhalten: Du weißt nicht nur, dass es dir gut tut und dass es wichtig ist – sondern du tust es auch wirklich. Denn du weißt: Mein Leben wird wesentlich besser, wenn ich täglich (mindestens einmal) ausgiebig in der Bibel lese.
Sei dir sicher: Das beugt auch diversen Schmerzen und Krankheiten vor!
2 Tu nicht so, als hättest du alles im Griff
Der Mensch ist schon ein lustiges Wesen: Wir planen unser Leben heute, morgen und die ganze Woche. Wir machen Termine in unserem Kalender für die nächsten Monate und das kommende Jahr, haben aber keine Ahnung, ob wir dann überhaupt noch leben.
Berechtigterweise gehen wir davon aus, dass es so sein wird, klar. Und das ist auch gut so.
Aber hast du wirklich alles in der Hand? Nein! Definitiv nicht!
Da ist es doch umso besser und lebensdienlicher, wenn du dir jeden Tag eine Portion göttlicher Weisheit abholst. Diese hilft dir nicht nur, deinen Tag zu gestalten, sondern erdet dich, justiert dich neu und sagt dir: Mensch, du hast nicht alles in der Hand, also wende dich an den, der dich in der Hand hält!
3 Hochmut kommt vor dem Fall
Ich kenne Christen, die es überhaupt nicht verheimlichen, dass sie nicht jeden Tag in der Bibel lesen. Manchmal habe ich den Eindruck, sie seien sogar stolz darauf, so sehr einen “freien Willen” zu haben, dass sie sich dafür entscheiden, eben nicht gesetzlich oder religiös zu sein und sich “freigestrampelt” haben von “frommen Zwängen”. Nun gut. Du kannst auch ein Trampolin in den Keller stellen und dich dann eines Tages über die Beulen an deinem Kopf wundern. Kannst du machen.
Oder aber du erkennst von vornherein, dass nicht du auf dem Thron deines Lebens sitzen solltest, sondern dein Schöpfer. Und weil es sich einfach nicht auszahlt, Gott zu belügen, macht es auch keinerlei Sinn, es als Zeichen der Freiheit oder des freien Willens zu sehen, eben nicht jeden Tag in der Bibel zu lesen.
Für mich ist das eher ein Zeichen von Rebellion. Oder von Hochmut. Oder, nun ja, sorry – von Dummheit.
Wir sollen aber weise werden, immer mehr göttliches Denken einüben. Und dabei hilft nicht nur, sondern ist essenziell von Nöten, dass wir uns täglich von Gottes Wort ernähren.
4 Was sonst ist dein Kompass?
Je mehr und je öfter ich mit den unterschiedlichsten Menschen im Gespräch sind, häufen sich Aussagen wie:
“Diese Zeit ist echt verrückt!”
“Wohin man schaut: nur schlechte Nachrichten!”
“Wo soll das alles noch hinführen?”
“Deutschland ist am Ende. So macht das keinen Spaß mehr!”
“Ich sehe ziemlich schwarz, was die Zukunft meiner Kinder und Enkel betrifft.”
“Die Kirche wird immer liberaler.”
“Christen sind gefühlt nur noch zerstritten und diskutieren irgendwelchen Firlefanz anstatt sich auf das Wesentliche zu fokussieren.”
“Wie soll ich im Alter denn noch gut leben können?”
Ganz unabhängig davon, ob nun alle Aussagen stimmen und alle Befürchtungen zutreffen: Die Welt, wie wir sie heute vorfinden, ist schon recht komplex und kompliziert. (By the way: Deswegen heißt mein Podcast auch “Einfach glauben” – absolute Hörempfehlung!)
Wir benötigen alle einen Kompass, mit dem wir durch diese Zeiten navigieren – vollkommen egal, wie chaotisch, schlimm, hervorragend oder schön du diese Zeiten auch findest. Schließlich schmeißen wir Google Maps ja auch an, selbst wenn wir nur an’s andere Ende der Stadt wollen.
Was also ist dein Kompass? Ich kenne keinen besseren als die Bibel, Gottes lebendiges und ewig gültiges Wort!
Was bringt ein Kompass, wenn du ihn nicht einsetzt? Genau. Nichts.
Und gerade deswegen sollten wir das Lesen der Bibel zu unserem täglichen Begleiter machen, zu einem festen Vorhaben – das wir auch durchziehen und uns nicht nur vornehmen.
5 Warum denn nicht?
Killer-Argument, oder?
Aber jetzt mal Hand auf’s Herz:
Wie oft hast du dein Smartphone täglich in der Hand?
Wie oft schaust du bei WhatsApp vorbei?
Wie lange scrollst du durch Instagram?
Wie viel Zeit mit Zocken (möge es noch so schön und sinnlos sein – ich weiß, wovon ich rede – oder bin ich der einzige, der (noch) Clash Royale spielt?) verbringst du täglich?
Die durchschnittliche Handy-Nutzungszeit in Deutschland pro Tag liegt bei drei Stunden.
Drei Stunden!
Was sind da schon 15-30 Minuten (nach oben keine Grenzen) für das Lesen der Bibel?
Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen: Es gibt keine Ausrede. Wirklich nicht!
Du könntest sogar in der Smartphone-App in der Bibel lesen und damit zumindest einen Teil der drei Stunden täglich “heiligen” – aber lass mich dir eines sagen: Lies die Bibel bitte in Buchform – mit Seiten zum Blättern.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir Dinge, die hinter einem Screen (egal ob Smartphone, Tablet oder Computer) sich befinden, weniger gut uns merken können als Dinge, die wir in einem gedruckten Buch lesen.
Und zudem macht es viel mehr Spaß, die Bibel als Buch zu lesen, wo du markieren und reinschreiben kannst und deine Bibel zu einem echten Unikat machst.

Noch mehr inspirierenden Content bekommst du in meinem Podcast “Einfach glauben”. In einer immer komplexer werdenden Welt, helfe ich dir genau dabei: einfach glauben!
In diesem Podcast bekommst du Anregungen und Inspiration wie “einfach glauben” mitten im 21. Jahrhundert, mitten im Alltag, mitten in deinem Leben geht.
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