Tag 17

    Wenn seltsame Dinge geschehen vor Weihnachten…ist das ganz normal.

    Mitten im Alltag

    Alle Jahre wieder: Störfeuer

    Das ist mein Advent. Je näher es an Weihnachten geht, desto mehr ereignen sich in meinem Leben und in meiner Gemeinde so “doofe” und “komische” und “das braucht jetzt kein Mensch”-Störfeuer. Oft an sich nix Wildes – aber in Summe machen sie meinen Alltag extrem mühsam, anstrengend und ziemlich herausfordernd.

    Vielleicht entdeckst du das in deinem Leben auch – meine Erklärung dieses Phänomens:

    An Weihnachten feiern wir, dass Jesus als das LICHT in die Dunkelheit kommt. Manchmal kommt’s mir so vor, als ob gerade dann “die Dunkelheit” aufbegehrt gegen das Licht, weil sie das Licht nicht erträgt.
    Und je näher wir an Weihnachten kommen, desto mehr kündigt sich an: Dunkelheit, du kannst einpacken, heimgehen und dich vom Acker machen, denn das Licht kommt!
    Aber irgendwie fühlt es sich so an, als ob der Teufel sagt: Ne, du knipst das Licht hier nicht an.

    Ich erlebe das Jahr für Jahr in der Weihnachtszeit.

    Manchmal hilft einfach:
    – sich der Normalität dieser Tatsache vergewissern
    – je nach Tageszeit einen Kaffee, Wein oder Whisky trinken
    – ein kurzes Gebet zu Jesus und seine Macht proklamieren
    – einfach weitermachen

    Und dann: Weihnachten feiern und verkündigen: “Euch ist heute der Retter geboren!” (Lukas 2,11), der von sich sagt: “Ich bin das Licht der Welt! Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umherirren, sondern hat das Licht, das zum Leben führt!” (Johannes 8,12)

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    Bloggen ist mehr als nur Schreiben. Bloggen ist kreatives Denken, out of the box, nicht immer politisch korrekt – aber dafür von Herzen. Ehemann // Familienvater // Pfarrer // Autor // Visionär // Whisky // Grillen // Apple // KSC //