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#9 Erst Corona, jetzt der Krieg: Alles Spaltung oder was?

Eine “Kultur des Himmels” als Antwort

Es gibt so viele Themen, die die Tendenz haben, zu spalten. In der Corona-Krise haben wir das besonders erlebt, als dieses Thema so zentral wurde, dass Freundschaften kaputt gingen, Familienmitglieder nicht mehr miteinander sprachen und auch Gemeinden einen Riss erlebten.

Weiter scheint es jetzt zu gehen mit der Frage nach der richtigen Haltung zum Ukraine-Krieg. Aber auch Themen wie der Klimawandeln oder das Gendern haben das Potenzial, zu spalten.

Wie sollen Christen damit umgehen? Wozu sind Christen aufgerufen? 5 Haltungen sind es, die den Umgang von Christen mit solchen Themen prägen sollten:

1) Erneuere dein Denken
2) Bete für Verantwortungsträger
3) Liebe und segne deine Feinde
4) Stifte Frieden
5) Lebe die “Kultur des Himmels”

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Ostern neu erleben

Oskar König hat es wieder getan: Er hat ein Buch geschrieben, auch wenn es ihn gar nicht gibt. Wie das?

Hinter Oskar König verbirgt sich nämlich eine Initiative. Pastoren, Leiter und Verantwortliche verschiedener christlichen Gemeinden und Werke in Deutschland. Weil aber keine Denomination im Mittelpunkt stehen soll oder der Fokus auf eine bestimmte Gemeinde gerichtet sein soll, erscheint das Buch “Ostern neu erleben” unter dem Pseudonym Oskar König.

“Ostern neu erleben” ist aber noch viel, viel mehr: Es ist erstmals eine Kampagne von den Machern von “Weihnachten neu erleben” – aber eben nicht für Weihnachten, sondern für Ostern. Der Gedanke: Dieses große christliche Fest nutzen, um viele Menschen darauf aufmerksam zu machen, was wir an Ostern als Christen feiern. Vor allem Menschen, die sonst wenig Berührungspunkte mit dem christlichen Glauben haben.

Dazu gibt es das Buch “Ostern neu erleben” sowie jede Menge Downloadmaterial für Gottesdienste und Gemeindegruppen – dazu später mehr.

Das Buch

Das Buch ist in vier Kapitel eingeteilt und startet vier Wochen vor Ostern. Zu jedem Tag dieser vier Wochen gibt es jeweils ein kleines Kapitel von 2-3 Seiten. Kurze, prägnante Gedanken rund um Ostern, durch die man sich fast wie in einer Adventszeit vor Weihnachten fühlen könnte: Vier Wochen lang beschäftigt man sich mit Ostern.

Montags bis samstags gibt es Texte, die mit Ostern zu tun haben, mit Jesus und unserem Alltag. Bibelstellen werden zitiert, Fakten zu Ostern geliefert und Anekdoten erzählt. Alles sehr abwechslungsreich, kurzweilig und mit dem Gedanken, Impulse für jeden Tag zu setzen, die nicht nur gut lesbar, sondern auch gut “verdaubar” sind, da sie in sehr verständlicher Sprache geschrieben sind, ohne trivial zu sein. Richtig gut!

Der Sonntag ist anders. Hier findet sich ein Erzähltext, ja man kann sich sogar eine Person mit zerknittertem A4-Papier beim Poetry-Slam vorstellen – diesen Sonntagstext lesend, auch wenn er nicht in einem gewissen Metrum geschrieben ist oder sich reimt. Er entführt aber in eine andere Welt und lässt die Gedanken bewusst einmal aus dem Alltag aussteigen. Eine schöne Abwechslung.

Und dann lese ich diesen Erzähltext über Ostern und denke “Hm, ja, kann man so sagen – aber ist damit das Ostergeschehen wirklich abgebildet?” Ähnlich erging es mir auch mit dem Text zu Karfreitag – aber dazu unten mehr.

Vieles in dem Buch ist großartig, keine Frage! Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass den Autoren eine gewisse Niederschwelligkeit wichtig ist, um Menschen mit dem Buch zu erreichen, die vom christlichen Glauben noch nicht viel wissen. Das ist an und für sich lobenswert und richtig wichtig – mir scheint an manchen Stellen die Theologie und zentrale biblische Inhalte zu kurz zu kommen. Das ist schade, zumal genau darin die Challenge besteht, theologische Inhalte sprachlich und in einer Bildsprache für Menschen zu formulieren, die dem Glauben noch etwas “distanziert” gegenüber stehen ohne dabei aber den theologischen Gehalt zu verringern.

Die Kampagne

Das Buch wiederum ist “nur” (aber es lohnt sich auch schon an und für sich zu lesen) Teil einer groß angelegten Kampagne. Auf www.ostern-neu-erleben.de kannst du dich als Gemeinde registrieren und erhältst kostenloses Download-Material. Dieses umfasst Predigtentwürfe für sechs Gottesdienste, Grafiken für die Präsentation im Gottesdienste, Grafiken für Werbung, kurze Theaterstücke und vieles, vieles mehr. Fast so etwas wie das Rundumsorglospaket für eine gute Predigtreihe.

Das Schöne: auf der Page kannst du auch eine “Eierbox” bestellen, die sich wunderbar als Give-Away zum Einladen eignet. Alles in allem wirklich richtig gut. Wir sind als Gemeinde (www.wutachblick.de) auch mit dabei und werden diese Kampagne als Grundlage für unsere Predigtreihe in den Wochen vor Ostern nehmen.

Die Predigtentwürfe bzw. Notizen können dir eine große Hilfe sein, das habe ich selbst schon bei “Weihnachten neu erleben” erfahren. Dabei bleibt dir natürlich überlassen, was du davon verwendest und ggf. manche Gedanken der Predigt anders formulierst, rausnimmst oder dazunimmst – bevor hier jetzt einer ankommt und sagt: “Ist das alles theologisch auch sauber?” sage ich einfach: “Dann mach’s halt sauber, wenn’s dir nicht sauber genug ist.”

Und ehrlich: Das muss an der ein oder anderen Stelle auch sein. Natürlich habe ich im Buch erst einmal geschaut, was an Karfreitag geschrieben wird – und war enttäuscht. In grüner Schrift wird in den einzelnen Kapiteln immer das hervorgehoben, was besonders wichtig ist. Im Kapitel über Karfreitag ist es das hier:

Alles, worauf er [Jesus] hingearbeitet hatte, was er gepredigt und getan hatte, jede seiner Facetten, alle Ankündigungen – all das wurde am Kreuz vollendet, erledigt.Ostern neu erleben, S.102

Gefolgt von der Aussage: “Aus Liebe zu seinen Freunden. Das ist die Botschaft des Kreuzes und des Todes von Jesus.”

Ich lese im Karfreitags-Kapitel nichts davon, dass Jesus stellvertretend für Schuld und Sünde starb – und finde es dürftig, am so wichtigen Karfreitag kein Wort darüber zu verlieren. Schade. Chance vertan – und auch nicht unbedingt das beste Empfehlungsschreiben, dieses Buch jemandem in die Hand zu drücken, der noch gar nicht so richtig weiß, warum wir Ostern feiern.

Ich möchte nicht die “Nadel im Heuhaufen” suchen und jede theologische Aussage auf die Goldwaage legen, aber gerade Karfreitag und Ostersonntag/Ostermontag sind nun mal die Tage, in denen Ostern seine theologische Bedeutung ganz besonders erfährt. Wann, wenn nicht an diesen Tagen, können wir über die biblische Bedeutung des Kreuzestodes Jesu sprechen?

Dennoch: Ich empfehle diese Kampagne sehr, wenn man sie mit Bedacht und eigener theologischen Arbeit begleitet, denn die Chance ist immens, Menschen mit dem Evangelium in Berührung zu bringen und Ostern einen ganz neuen Stellenwert zu geben.

Dass die Autoren, Initiatoren und Leiter, die in dieser Kampagne mit am Start sind, ihr Herz, ihre Zeit, ihr KnowHow hineingelegt haben und die Downloadmaterialien kostenlos zur Verfügung stellen, ist aller Ehren wert.

Darüber hinaus gibt’s Material für Kleingruppen, Kindergruppen und Jugendgruppen. Ich empfehle dir – wenn du in irgendeiner Form innerhalb einer Kirche tätig bist – dich unbedingt schlau zu machen, ob “Ostern neu erleben” nicht auch etwas für deine Gemeinde wäre.

Das Buch kannst du über die Homepage beziehen oder direkt beim SCM Verlag unter www.scm-shop.de/ostern-neu-erleben.html.


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#8 Klimadebatte zwischen Hysterie und Hoffnung

Wie Christen damit umgehen sollten

Wie soll ich mich als Christ verhalten im Blick auf die Klimadebatte? Geht die Welt an einer Klimakatastrophe zugrunde? Welche Verantwortung habe ich als Christ im Blick auf diese Welt? Fragen über Fragen – ich gebe dir ein paar Gedanken dazu mit.

Meine Aufgabe ist es nicht, über die unterschiedlichen wissenschaftlichen Theorien zu urteilen – ich bin Theologe und Pfarrer, kein Klimawissenschaftler.

Gott hat uns diese Erde als Geschenk anvertraut – entsprechend sollen wir uns verhalten und mit ihr umgehen.

Ebenso hat uns Gott durch die Bibel sehr klar gesagt, was “das Ende der Welt” sein wird – und, Achtung Spoiler: Das wird keine Klimakatastrophe sein.

Achte also darauf, dass dein Fokus bei solchen “heißen Themen” klar bleibt. Als Christ ist dieser Fokus alleine Jesus. Nur dadurch entsteht in solch einer aufgeheizten Debatte Hoffnung.

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#7 Wie wachse ich im Glauben?

3 konkrete Tipps

Im Glauben zu wachsen bedeutet:

  • Jesus mehr vertrauen
  • sich weniger von den Stürmen des Lebens ins Wanken bringen lassen
  • mutiger zu Jesus sich bekennen
  • mehr Erfahrungen mit dem Heiligen Geist
  • die Bibel besser verstehen

📕 Dallas Willard, Das Geheimnis geistlichen Wachstums
Blogbeitrag/Exzerpt zu “Ordne dein Leben” von Gordon MacDonald:
www.david-brunner.de/ordne-dein-leben/

Folgende Inspirationsquellen empfehle ich dir:

PODCASTS

BÜCHER

  • Dallas Willard “Gott. Du musst es selbst erleben”
  • John Mark Comer “Das Ende der Rastlosigkeit”
  • Gordon MacDonald “Ordne dein leben”
  • Bücher von Tim Keller

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Gott, was guckst du?

Man stelle sich vor, es gäbe die Comedy-Sendung “Was guckst du?!” von Kaya Yanar noch. Und angenommen, er hätte in seiner Sendung etwas zur Jahreslosung 2023 gemacht – er hätte sie so übersetzt: “Gott, was guckst du?!”

Zumindest klingt es irgendwie spannender als die landläufige Übersetzung von Martin Luther: “Du bist ein Gott, der mich sieht!” (1. Mose 16,13)

Die Story

…ist schnell erzählt. Wir schreiben das Jahr einigetausendjahrevorChristus. Es gibt einen Mann Namens Abraham, der mit einer Frau namens Sarah verheiratet ist. Die biologische Uhr tickt und tickt und tickt – und Sarah ist nach menschlichem Ermessen viel zu alt, um noch ein Kind gebären zu können. Also hilft Abraham mit seiner Magd Hagar nach. Er nimmt sie zur Nebenfrau, hat mit ihr Sex und sie wird schwanger.

Klar, es kommt zum Zickenkrieg: Hagar und Sarah schauen sich ziemlich argwöhnisch an. Denn plötzlich erhebt sich die Magd Hagar über ihre Chefin Sarah, die keine Kinder (mehr) bekommen kann. Nun – das wiederum lässt sich Sarah nicht gefallen und schickt Hagar in die Wüste. Im wahrsten Sinne. Genauer gesagt fliegt Hagar in die Wüste, weil sie es nicht mehr aushält bei Sarah und Abraham.

Also das reinste Familiendrama, wie es sich auch im 21. Jahrhundert ereignen könnte.

In der Wüste begegnet Hagar ein Engel. Dieser Engel Gottes verspricht ihr ziemlich viele Nachkommen, die wiederum auf den einen Sohn zurückgehen, der gerade in ihrem Leib ist – Ismael, was auf deutsch heißt: Gott hört. Aber nicht nur das: Hagar soll zurückgehen und sich Sarah unterordnen.

Nach dieser wundersamen Begegnung sagt Hagar den Satz, der tausende Jahre später zur so genannten Jahreslosung wird:

Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du bist ein Gott, der mich sieht. Denn sie sprach: Gewiss hab ich hier hinter dem hergesehen, der mich angesehen hat.Die Bibel - 1. Mose 16,13

Will ich das überhaupt?

Jahreslosungen haben es an sich, dass sie aus dem Kontext gerissen sind. Deswegen habe ich dir die Story dahinter kurz skizziert. Sie ist wichtig, um die Tiefe dieses Satzes “Du bist ein Gott, der mich sieht” zu verstehen.

Denn ganz ehrlich: Welche Assoziationen weckt das in dir, wenn du hörst, dass Gott dich sieht? Das kann ja was von “Big Brother is watching you” haben genauso wie von “Pass auf, kleines Auge, was du siehst…”. Also es muss nicht nur positiv sein. Zumal, wenn du von Gott eher so das Bild eines strafenden Richters hast, der dir nichts Gutes will. Ist es dann überhaupt ratsam und erstrebenswert, dass Gott mich sieht?

Für Hagar hatte das Ganze etwas Tröstliches, etwas Ermutigendes, dass Gott sie sieht. Klar – er hat ihr ja auch ein ziemlich cooles Versprechen gegeben: Du bist schwanger, wirst deinen Sohn Ismael nennen (Gott hört) und er wird wiederum ein ziemlich großes Volk gründen. Happy End. Schluss. Ende. Aus.

Von wegen! Die Verheißung, die Gott (durch den Engel) Hagar mit auf den Weg gibt, beinhaltet auch das hier:

Dein Sohn wird ungezähmt sein wie ein wilder Esel! Er wird sich gegen alle stellen und alle werden gegen ihn sein. Ja, er wird mit allen seinen Brüdern im Streit leben.Die Bibel - 1. Mose 16,12

Ehrlich: Ich hätte keinen Bock, dass das über meinen zukünftigen Sohn prophezeit wird! Und doch: Hagar sagt: “Du bist ein Gott, der mich sieht!”

Nochmal zurück auf Anfang: Hast du überhaupt Interesse daran, dass Gott dich sieht? Es hängt mit unserem Bild, das wir von Gott haben zusammen, ob wir wollen, dass er uns sieht oder nicht.

Sollte er uns Gutes wollen, wäre es ziemlich praktisch, wenn er uns sieht.

Sollte er uns Schlechtes wollen, wäre es ziemlich doof, wenn er uns sieht.

Ob die Jahreslosung und die Geschichte dahinter uns also zum Segen und zur Hoffnung dient oder nicht – das hängt unweigerlich davon ab, wer Gott ist – und nicht, wie wir ihn sehen!

Leben im Augenblick Gottes

Das kam vielleicht etwas plötzlich, wo ich oben noch davon geschrieben habe, dass es mit unserem Bild, das wir von Gott haben, zusammenhängt, ob wir die Jahreslosung als stärkend und tröstlich empfinden – oder eben nicht.

Korrekt – damit hängt es auch zusammen, ist aber nicht entscheidend.

Du kannst annehmen, dass 1+1=3 ist. Das kannst du tun – und wirst damit nicht glücklich werden.

Du kannst annehmen, dass Gott ein strafender, richtender, mürrischer, nicht bedingungslos liebender Gott ist – und wirst damit nicht glücklich werden.

Entscheidend ist nicht, was du von Gott hältst, sondern wer er in Wirklichkeit ist.

In seinem Wort, der Bibel, gibt’s ‘ne Menge Stellen, die uns genau beschreiben, wie Gott ist. Hier nur ein paar wenige Kostproben.

Der Herr ist mein Hirte. Nichts wird mir fehlen.Die Bibel - Psalm 23,1
Alles, was gut und vollkommen ist, wird uns von oben geschenkt, von Gott, der alle Lichter des Himmels erschuf. Anders als sie ändert er sich nicht, noch wechselt er zwischen Licht und Finsternis.Die Bibel - Jakobus 1,17
Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und voll großer Gnade.Die Bibel - Psalm 103,8
Die Gnade des HERRN nimmt kein Ende! Sein Erbarmen hört nie auf, jeden Morgen ist es neu. Groß ist seine Treue. Die Bibel - Klagelieder 3,22+23

So ist Gott.

Jetzt noch mal die Frage: Würdest du gerne unter seinem Augenblick leben?

Ich schon. Denn ich glaube, dass Gott genau so ist und es deswegen gut ist, wenn mein Leben unter seinen Augenblicken stattfindet.

Denn: das ist noch nicht alles. Selbst wenn ich glaube, dass Gott gut ist und ich deswegen glaube, dass es gut ist, wenn er mich sieht – sei mal ehrlich: Was bringt’s? Wir Menschen fragen das ja schnell: Was bringt’s mir?

Was bringt’s?

Da kommt für mich die Wortbedeutung des “Sehens” ins Spiel, wenn ich mir das hebräische Wort anschaue, das einfach so mit “…der mich sieht” übersetzt wird. Bei genauerem Hinschauen und Analysieren der biblischen Zusammenhänge, in denen dieses Wort vorkommt, wird eines deutlich: es ist ein verständnisvolles Sehen. Ein Sehen, das ein Verstehen zur Folge – oder zur Voraussetzung hat. Die Bedeutung des hebräischen Wortes für “Sehen” ist weit mehr als nur das Erblicken mit den Augen – es ist ein Sehen, das tiefer in den Menschen dringt. Ganz ähnlich, wie es an anderer Stelle der Bibel heißt:

Der HERR entscheidet nicht nach den Maßstäben der Menschen! Der Mensch urteilt nach dem, was er sieht, doch der HERR sieht ins Herz.Die Bibel - 1. Samuel 16,7

Gott sieht dich nicht nur – er versteht dich! Er schaut in dein Herz – und ja: Da mag’s auch ziemlich chaotisch drin aussehen. Da sind Sachen, die gut sind und Sachen, für die du dich schämst. Aber warte! Wie war noch mal Gottes Wesen? Genau: Durch und durch gut.

Und dieser Gott sieht dich und versteht dich.

Deine Sehnsucht nach einem besseren Jahr 2023 als es 2022 für dich war, versteht er.

Deine Zweifel, ob die Zukunft Gutes bringt oder nicht, versteht er.

Die Sorgen, die du mit dir aus dem alten Jahr auch ins neue Jahr “rumschleppst”, versteht er.

Viele fröhliche Gedanken, wenn du an die vielen großartigen Dinge denkst, die 2023 auf dich warten, versteht er.

Deine Hoffnungslosigkeit, die dich angesichts mancher Trostlosigkeit befällt, versteht er.

Die vielen Ängste, die sich breit machen oder noch breit machen werden, versteht er.

Deine ganze Hoffnung, die du in 2023 steckst, versteht er.

Ach – er versteht so viel. Er versteht alles. Er sieht alles. Er sieht dich.

Was gibt es Besseres als einen Gott, der durch und durch gut ist, dich sieht und versteht?

Ich wünsche dir, dass du 2023 so viele wunderbare Momente erlebst, in denen du erlebst, wie Gott dich sieht und versteht – und heilvoll in dein Leben eingreift. Dass er das kann und will – dafür steht für mich das Kreuz. Dort stirbt ja nicht irgendjemand – dort stirbt Gott selbst, Jesus Christus, für dich – um nach drei Tagen zum Leben erweckt zu werden. Warum? Aus Liebe. Um deine Schuld zu sühnen. Um dich mit Gott wieder ins Reine zu bringen. Ganz ehrlich: Mehr Liebe seitens Gott geht doch gar nicht. Dass er den Weg ans Kreuz geht, weil er dich liebt, sollte der eigentliche und stärkste Beweis dafür sein, dass Gott gut ist.

Bis heute lebt und regiert Jesus – und das schon vor Anbeginn der Zeit.

Christen glauben nicht an einen toten Gott. Sie glorifizieren auch keine alten, besseren Zeiten.

Christen glauben, dass es einen lebendigen Gott gibt, der dich sieht und versteht.


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Neues Jahr, neues Glück?

Das sagt man so leicht. Aber wie ist das bei dir? Angesichts des vergangenen Jahres einfach mal so schnell ins neue Jahr stolpern, das alte hinter sich lassen nach dem Motto: Es kann ja nur besser werden – wohlan: Neues Jahr, neues Glück!

Ganz so einfach ist es nicht. Du hast in 2022 genauso Schönes wie nicht so Schönes erlebt. Da bin ich mir sicher. Unser Leben ist niemals nur ein “Up” – es gibt eben auch die “Downs”. Fatal wäre es, nur auf die Ups oder nur auf die Downs zu schauen, deswegen mein Tipp: Schau lieber auf Jesus! Und schau nach in deinem Leben, was er 2022 Gutes getan hat, wo er dich gesegnet hat, wo er dich getröstet und ermutigt hat, wo er dich gestärkt hat – und: Schau hin, wo die Dinge oberflächlich ganz anders aussehen, als wenn du sie genauer anschaust und tiefer blickst. Wie in dem folgenden Text – sei es in der Grafik oder im Video.

In diesem Sinne wünsche ich dir ein frohes und gesegnetes neues Jahr!


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Jesus & Gender

Als ich auf Facebook den Link zu diesem wunderschönen Buch gepostet hatte mit dem Vermerk, dass ich mich auf dieses Buch freue, dauerte es nicht lange und die Kommentarspalte brannte. Das Thema “Gender” ist ein Reizthema. Es ist kaum möglich, sachlich darüber zu diskutieren oder sich auszutauschen.

Die Geschichte von Matteo

Umso dankbarer bin ich für dieses Buch “Jesus & Gender”, das die Geschichte des kleinen Matteo erzählt. Er wird von seinem Bruder ausgelacht, weil er mit Puppen spielt. Im Kindergarten angekommen wartet schon seine Erzieherin auf ihn, um seine Verwirrung zu komplettieren: “Du wirst niemals gezwungen ein Junge zu sein. Auch wenn du dich als Mädchen fühlen würdest, wäre das total in Ordnung. Du kannst dir aussuchen, was du sein möchtest. Die Hauptsache ist, dass du dich gut damit fühlst” sagt sie zu Matteo.

Das Ergebnis? “Das hat in Matteo ein komisches Gefühl ausgelöst.

Abends im Bett betet Matteo zu Gott. Er erzählt ihm von seiner Begegnung mit der Erzieherin und bittet Gott, ihm zu helfen. Dann träumt Matteo. Er träumt davon, wie Gott den Menschen schuf, wie er ihn als “Jungen und Mädchen” schuf, dass alle Menschen für Gott wertvoll sind und Gott keine Fehler macht. Er träumt davon, was es heißt, ein Junge zu sein und welche Eigenschaften Jungen ausmachen. Und er träumt davon, was es heißt, ein Mädchen zu sein und welche Eigenschaften Mädchen ausmachen.

Am nächsten Morgen erzählt Matteo seiner Mutter, was er geträumt hat, wie sein Bruder ihn auslachte und was seine Erzieherin im Kindergarten zu ihm sagte. Verständnisvoll nimmt sie ihren kleinen Matteo an der Hand und erzählt ihm davon, dass er ein wunderbarer Junge ist.

Die Geschichte ist schnell erzählt. Ein typisches Kinderbuch: Grafisch wunderschön gestaltete Seiten, wenig Text, gut verständlich, für ältere Kindergartenkinder und jüngere Grundschulkinder.

Kein reines Kinderbuch

Wie ich eingangs schon schrieb: Das Thema “Gender” ist nicht nur in aller Munde – es ist auch höchst polemisch und oft wenig sachlich aufgeladen. Der letzte Satz des Buches beschreibt formuliert es treffend:

Das, was du fühlst & das, was Menschen sagen, entscheidet niemals über dich, sondern immer, was Gott über dich sagt, auch wenn du dich nicht danach fühlst.Jesus & Gender

Mir liegt die nächste (und übernächste) Generation sehr am Herzen. Ich habe selbst Kinder und durch meinen Beruf als Pfarrer habe ich mit vielen Kindern und Familien zu tun. Ich nehme eine große Verwirrung und Orientierungslosigkeit gepaart mit teilweise blindem Glauben an das Mainstream-Narrativ wahr, das besagt: Solange es sich gut anfühlt und niemandem schadet, ist es in Ordnung, was du tust.

Doch leider wird das unsere Kinder, Teenager und Jugendlichen in eine falsche Richtung führen, die für ihr Leben und ihre Identitätsfindung fatale Folgen haben wird. Dass Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen hat und dass es göttliche Vorstellungen für Jungs und Männer genauso wie für Mädchen und Frauen gibt, ist keine Erfindung “frommer Spinner” sondern biblische Wahrheit. Wir dürfen die Augen davor nicht verschließen – zum Wohle unserer Kinder.

Zugegeben: Es mag manchmal Mut erfordern zu ewig gültigen biblischen Wahrheiten zu stehen – gerade dann, wenn sie die Identität(sfindung) und die Frage nach Geschlecht und Rollenbildern betreffen. Aber an dieser Stelle – ein größerer Exkurs wäre von Nöten – nur ein Hinweis: Gemessen an der langen Geschichte, die Gott mit der Menschheit hat (mehrere tausend Jahre) sind die momentanen Entwicklungen und Trends unserer Gesellschaft zwar ziemlich laut – aber meistens singt nicht der lauteste Vogel das schönste Lied. Gemessen daran, was Gott in dieser Weltgeschichte gewirkt hat und wie sich seine göttlichen Prinzipien immer und immer wieder bewahrheitet haben, gilt das auch im 21. Jahrhundert inmitten von Ideologien, die im Blick auf Geschlecht, Identität und Rollenverständnis nicht biblisch sind.

Biblische Werte in der Erziehung

Vielen Eltern ist es ein Anliegen, ihren Kindern schon in frühen Jahren Gottes gute Gedanken und Ideen über ihnen mitzugeben, dass sie in ihren Kinderherzen tiefe Wurzeln schlagen können. Auch und vor allem in den entscheidenden Fragen des Lebens.

Wer bin ich?

Bin ich wertvoll?

Was macht mich wertvoll?

Welchen Blick hat Gott auf mich?

Das sind Fragen, die Kinder umtreiben – teilweise erst, wenn sie aus dem Alter “herausgewachsen sind”, für das dieses Buch bestimmt ist. Aber was wäre, wenn Kinder durch das (Vor-)Lesen dieses Buches schon früh Antworten auf diese Fragen bekommen, die in ihrem Herzen und in ihrer Seele bleiben und keimen, um in der herausfordernden Teenagerzeit dann als starke Pflanze aufzugehen? Es wäre großartig – und genau mein Anliegen, weshalb ich dir dieses Buch von Herzen empfehle!

Ich bin davon überzeugt, dass “Jesus & Gender” nicht nur einfach eine wichtige Stimme gegen manch allgegenwärtige Gender-Ideologie ist. Dieses Buch ist mehr. Es ist ein kraftvolles und wirkungsvolles “Tool”, mit denen Eltern ihren Kindern etwas Gutes tun können.

Noch einmal will ich die Autorin, Jasmin Neubauer, zu Wort kommen lassen, weil der folgende Auszug aus dem Vorwort zu ihrem Buch “Jesus & Gender” das Anliegen und die Wichtigkeit auf den Punkt bringt.

In dem Buch für Kinder von 4-10 Jahren werden theologische Zusammenhänge der Entstehungsgeschichte und der Rolle von Mann und Frau auf kreative und verträumte Art und Weise dargestellt und biblisch untermauert. Kernbotschaft für jedes Kind ist Folgende: Du bist richtig, genauso wie Gott dich erschaffen hat! Du bist richtig und gewollt als Junge oder eben als Mädchen. Geschlechter sind keine sozialen Konstrukte sondern sind zurückzuführen auf die Ideen eines genialen Schöpfers, bei dem Rollenbilder nicht veraltet sind, sondern der sich viel dabei gedacht hat und keine Fehler macht.Jasmin Neubauer in: Jesus & Gender

Geschrieben hat dieses Buch Jasmin Neubauer, vielen wahrscheinlich besser bekannt unter “liebezurbibel”. Sowohl ihre Seite www.liebezurbibel.com als vor allem auch ihr Instagram-Account @liebezurbibel werden einige kennen. Die liebevollen Illustrationen sind von Renate Fröse (@fraufroese).

Immer wieder dachte ich: “Auf die Idee muss man erst mal kommen!” Wie gut, dass Jasmin Neubauer diese Idee hatte und die Gestaltung so schön gelungen ist, um Eltern ein wertvolles Buch an die Hand zu geben.

Erhältlich ist das Buch über die Homepage www.liebezurbibel.com zum Preis von 15,95 Euro.


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#6 Hoffnung – Wort des Jahres 2022

Ohne Hoffnung ist alles nichts

In diesem Podcast habe ich dir von Carey Nieuwhof erzählt. Du findest seinen Blog (und großartige Online-Kurse von ihm) unter www.careynieuwhof.com.

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