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Was macht dich stark?

Ich erinnere mich noch an Jorginho. Seines Zeichens war er Kapitän von Bayer Leverkusen und hatte damals (es ist schon wirklich einige Jahre her) beim Begrüßen vor dem Spiel nicht nur den Wimpel des Vereins getauscht. So war es an sich üblich zwischen den Kapitänen zweier Mannschaften, die sich gleich 90 Minuten einen erbitterten Fight liefern werden.

Jorginho verschenkte aber noch etwas anderes. Eine Bibel. Jeder gegnerische Kapitän bekam vor dem Spiel von ihm eine Bibel überreicht. Mich hat das als Jugendlicher unglaublich fasziniert, wie ein Weltklasse-Fußballprofi so zu seinem Glauben an Jesus steht.

Was macht dich stark?

„Was macht dich stark?“ ist ein Buch mit vielen weiteren „Jorginhos“. Sie verschenken nicht unbedingt Bibeln, sie sind nicht unbedingt alle die Kapitäne ihrer Mannschaft. Aber sie verbindet eines mit dem brasilianischen Verteidiger von damals: Sie glauben an Jesus Christus und schämen sich nicht, zu ihrem Glauben zu stehen.

Regisseur und Autor David Kadel hat 13 Fußballprofis und Fußballtrainer unter die Lupe genommen und sie gefragt: „Was macht dich stark?“ Darunter sind namhafte Vertreter des schönsten Hobbys wie David Alaba (FC Bayern München), Robert Bauer (SV Werder Bremen), Neymar (Paris St. Germain), Heiko Herrlich (Trainer von Bayer Leverkusen) oder auch Jürgen Klopp (Trainer des FC Liverpool).

In diesem Buch erfährt man einfach so unglaublich viel über die vermeintlichen Stars. Dadurch werden sie extrem nahbar und menschlich.

Einer von den ganz Großen bezeichnet sich beispielsweise selbst als „kleiner Schisser“, wenn es um’s Fliegen geht. Und das, wo er mit seinem Club in ganz Europa spielt. Oha.

Oder ein Jürgen Klopp, der auf brutal ehrliche und überzeugende Weise mal kurz erklärt, was ihm der Kreuzestod Jesu bedeutet. Gänsehaut pur!

Oder da ist ein Youngster, von dem man niemals erwartet hätte, dass aus seinem Mund breitestes Schwäbisch erklingt. Und gleichzeitig war er in der Schule der Klassenclown – ist seine ersten Lebensjahre aber in Ruanda aufgewachsen.

Oder da ist ein anderer Nachwuchsstar und potentieller Nachfolger von Philipp Lahm auf der Außenbahn in der Nationalmannschaft, der auf dem Weg zum Training am liebsten Worship von Michael W. Smith hört.

Das Gesamtpaket ist einfach genial

Was zum Gesamtpaket natürlich auch noch positiv beiträgt, ist die Vielfalt der Darstellungen. Die meisten Kicker werden interviewt, einige aber auch portraitiert oder spielen das gute alte „Assoziations-Spiel“, geben also ein paar Sätze wider, die ihnen zu bestimmten Begriffen in den Sinn kommen.

…und dann habe ich beim Lesen des Buches erfahren, dass ein Profi in meinem Heimatort konfirmiert wurde.

Garniert wird dieses Meisterwerk mit wahnsinnig ausdrucksstarken Fotos der Spieler und Trainer. Sowohl Fotos „in Aktion“, als auch abseits des Platzes oder auch mal aus der Kindheit und Jugend.

Ich kann dieses Buch einfach nur wärmstens empfehlen. Klar – ich bin fußballbegeistert. Aber ich würde sagen: Das muss man nicht mal sein, wenn man dieses Buch liest (auch wenn es natürlich äußerst unterstützende Wirkung hat). Denn in „Was macht dich stark?“ geben Menschen Einblick in ihr Leben, in ihren Glauben und in das, was sie wirklich stark macht. Und im Prinzip hat jeder der Balltreter auch schon mal ein richtiges Tief gehabt. Es ist nicht so, dass sie nur auf der Sonnenseite des Lebens kicken, sondern die Schattenseiten des Lebens genauso kennen.

Die Protagonisten in diesem Buch scheitern. Früher oder später. Wie wir alle.

So schreibt es David Kadel im Vorwort.

Überhaupt: Ich lese nicht gerne Vorworte von Büchern. Ich will „in medias res“. Hier habe ich eine Ausnahme gemacht – und das war gut so. Sehr gut! Denn Kadel schreibt in seinem Vorwort einige ganz persönliche Zeilen zu den Fragen nach dem Wert im Leben, nach dem, was Vorbilder wirklich ausmacht und der Frage: Wieso braucht es eigentlich Vorbilder? Lesenswert! Absolut lesenswert – wie das gesamte Buch!

Emotionen pur

Fußball lebt bekanntlich von Emotionen. Was wäre ein Fußballspiel im Stadion ohne Emotionen. No Go. Geht nicht. Nicht vorstellbar. Das Schöne: Kadel schafft es, auch in dem Buch „Was macht dich stark?“ Emotionen zu transportieren. Die Art und Weise, wie er die Spieler und Trainer interviewt und wie er sie zu Wort kommen lässt, ist ehrlich, emotional und absolut tiefgehend.

Infos:
160 Seiten
15,00 EUR
ISBN: 9783957344939
Gerth Medien

Ein Offenbarungseid der evangelischen Kirche (im Rheinland)

Umgangssprachlich leistet einen Offenbarungseid, wer schonungslos die ganze Wahrheit ans Licht bringt – wobei das nicht immer gewollt sein muss. So geschehen zu Beginn dieses Jahres, als die Synode der evangelischen Kirche im Rheinland tagte.

Auf der Tagesordnung stand auch die Frage nach dem Zusammenleben und dem Dialog zwischen Christen und Muslimen. Ein wichtiges Thema. Ein sehr wichtiges Thema. Der Beschluss, den die Synode traf, ist demnach nicht nur ein Offenbarungseid, sondern ein theologisches Desaster und geistliche Katastrophe.

Damit beziehe ich mich auf die inhaltlich-sachliche Wirkung, welche dieser Beschluss hat. Ich bin der festen Überzeugung, dass es sich die Synodalen nicht leicht gemacht haben, dass aufrichtig und ehrlich gerungen und gestritten wurde und jeder Synodale nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat. Eine persönliche Beurteilung der Synodalen steht mir weder zu, noch möchte ich das. Mir geht es lediglich um den inhaltlichen Beschluss der Synode als Ganzes.

Nachzulesen ist der Beschluss und die darin enthaltenen Punkte unter folgendem Link:

www.ekir.de/www/downloads/LS2018_B_Fuer-die-Begegnung-mit-Muslimen.pdf

theologisches Desaster I

In diesem Beschluss sind sehr viele wichtige und gute Entscheidungen getroffen, was bspw. die Religionsfreiheit, das Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen aber auch das besondere und „andere“ Verhältnis zwischen Christentum und Judentum betrifft.

Das theologische Desaster sehe ich an zwei Stellen.

Die erste Stelle ist der letzte Satz unter I.1.:

Sie [die evangelische Kirche im Rheinland] nimmt den Glauben muslimischer Menschen als Bindung an den einen Gott wahr.

Nach dieser Auffassung glauben Christen und Muslime also an den gleichen Gott. Das kann ich überhaupt nicht unterstreichen und sehe es theologisch höchst kritisch, das mal eben so in einem Satz dahin zu schreiben. Christen glauben, dass Gott, der Vater und Schöpfer aller Dinge, sich in seinem Sohn Jesus Christus vollständig offenbart hat und mit ihm und dem Heiligen Geist als eine Drei-Einheit herrscht und regiert und die Menschen liebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Kein Moslem kann diese Aussage auch nur ansatzweise unterstreichen, da er sich wiederum auf den Koran bezieht. Jesus ist im Islam bzw. im Koran nicht mehr als ein Prophet (wenn auch ein besonderer). Und ein Gott, der sich dreifach äußert, ist für den muslimischen Glauben Vielgötterei.

Das sind für mich theologisch unüberwindbare Differenzen im Kern – und nicht an der Peripherie. Wie um alles in der Welt kann man auch nur ernsthaft glauben, Christen und Muslime würden an den gleichen Gott glauben? Und das nur mal rein christologisch betrachtet. Man könnte nun auch noch den Blick in die Wirkungsgeschichte der jeweiligen Religionen richten. Oder das Ganze mal pneumatologisch betrachten und feststellen, dass der Isalm hierzu sehr wenig bis gar nichts zu sagen hat – geschweige denn ekklesiologisch oder missionstheologisch.

Wie kann ein kirchliches Gremium in solch einer Position solch eine Aussage fast schon als Präambel an den Anfang des Beschlusses setzen? Für mich ist das nicht nur theologisch falsch, sondern unverantwortlich.

theologisches Desaster II

Der zweite Teil des theologischen Desasters findet sich unter I.3. im letzten Satz:

Der Dialog zielt auf das gegenseitige Kennenlernen, das gemeinsame Handeln, das Aushalten von Differenzen sowie eine vertiefte Wahrnehmung der je eigenen Traditionen, nicht aber auf eine Konversion zur jeweils anderen Religion.

Kann ich den ersten Aussagen noch zustimmen, versteckt sich das Desaster ganz am Ende. Der Dialog darf also nicht darauf zielen, dass der jeweils andere konvertiert, sich also zum anderen Glauben bekennt oder frommdeutsch gesagt: „sich bekehrt“. Nein, das will die rheinische Kirche nun wirklich nicht. Abgesehen davon, dass es im weltweiten Kontext der momentan stattfindenden Erweckungen und „Konversionen“ wirklich keinen Menschen interessieren sollte, was eine Synode im Rheinland beschließt, ist es gleichsam an Frechheit und Dreistigkeit nicht zu überbieten, was diese Synode hier tut: Sie stellt sich bewusst gegen Jesus und sein Vermächtnis, seine letzten Worte an seine Jünger, seinen Auftrag an die Kirche aller Zeiten:

Macht alle Menschen aus allen Völkern zu meinen Jüngern, indem ihr zu ihnen geht, indem ihr sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft und indem ihr sie lehrt, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. (Die Bibel, Matthäus 28,19+20)

Mit ihrem Beschluss sagt die evangelische Kirche im Rheinland: „Wir erklären das für nicht mehr gültig.“ Gut, abgesehen davon, dass das genauso sinnvoll und wirksam ist, als wenn ein Schüler zum Lehrer sagt: „Ab heute erkläre ich die Schule für beendet.“ So ist es doch in meinen Augen frech, einfach nur frech, sich auf solche Weise gegen Jesus, den Herrn der Kirche, zu stellen.

Für mich sind beide Tatsachen – die Frage nach dem Glauben an den einen Gott und das Ablehnen des Missionsauftrages – theologische Desaster deswegen, weil es eben nicht um Kleinigkeiten geht, sondern es geht um das Zentrum, den Kern des christlichen Glaubens.

geistliche Katastrophe

Die Synode einer Kirche ist auch ein geistliches Leitungsorgan. Und da befinden wir uns wieder auf Katastrophengebiet. Wie soll eine christliche Kirche geistlich wachsen, blühen, Einfluss nehmen, die Gesellschaft verändern und Menschen zum Glauben an Jesus Christus führen – wenn zumindest gegenüber einer bestimmten Bevölkerungsgruppe letzteres untersagt ist?

Wir reden hier ja nicht über irgendwelche Finanzbeschlüsse oder Bauanträge, über die man immer noch streiten und diskutieren kann. Hier stellt sich die Synode qua Beschluss einer geistlichen Entwicklung ihrer eigenen Kirche in den Weg. Als ob sie an genau dem Ast sägt, auf dem sie sitzt. Die Frage muss legitim sein, was die Synodalen dazu bewogen hat, mit überwiegender Mehrheit für dieses Dokument zu stimmen? Hier wird einem Kulturprotestantismus par excellence der Weg geebnet. Eine Kirche, die sich selbst ihrer Kraft rauben will. Man sollte nicht zu oft den Kopf schütteln, sonst werden die Kopfschmerzen nur größer.

Persönlich kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass diese Entscheidung auch nur ansatzweise eine geistlich richtige Entscheidung war – aber lassen wir doch einfach die Realität für sich sprechen und schauen, wie sich die evangelische Kirche im Rheinland entwickelt. Vielleicht wird sie ja tatsächlich das Epizentrum geistlicher Erweckung in Deutschland.

Allein mir fehlt der Glaube, ganz ehrlich. Wenn ich in die große weite Welt schaue, dann sehe ich schon viele Erweckungen und Menschen, die zum Glauben an Jesus Christus finden. Wo geschieht das? Dort, wo Jüngerinnen und Jünger Jesu voller Liebe Menschen begegnen, die noch nicht an Jesus glauben. Und sie wissen eines: Die „gute Nachricht“ (Evangelium) von Jesus gilt allen Menschen. Jeder einzelne Mensch hat das Recht dazu, von Jesus zu hören. Und nicht nur das: Er hat das Recht, sich zu diesem Jesus Christus zu bekennen – auch wenn das eine Konversion von seiner bisherigen religiösen Überzeugung bedeutet.

Einladung zum Glauben ist mehr als Bekenntnis

Und genau das ist nämlich möglich: Menschen in Liebe zu begegnen – und gleichzeitig sie dazu zu ermuntern (nie zwingen!), zu Jesus zu konvertieren. Eigentlich ist die Liebe erst dann vollkommen, wenn ich möchte, dass der andere zu Jesus Christus umkehrt und gerettet wird vor allem, wovor er gerettet werden muss – in Zeit und Ewigkeit.

…und was die Synode der evangelischen Kirche im Rheinland betrifft, da wusste schon Martin Luther die Antwort. Es war im Jahr 1519, als er in Leipzig mit dem Theologieprofessor Johann Eck sich einer theologischen Disputation stellte. Dabei sagte er einen Satz, der damals bahnbrechend war, heute noch gilt – und ganz schlicht ist:

„Auch Konzilien können irren.“ (Martin Luther)

Und diese Aussage ist so wichtig, weil sie uns zeigt: Es kommt nicht darauf an, was Konzilien (=Synoden) beschließen oder worüber sie abstimmen. Wichtig ist, dass Menschen, die sich Christen nennen, andere Menschen einladen, auch an diesen Christus zu glauben. Warum? Weil es das Beste ist, das einem Menschen geschehen kann.

Einladung war immer üblich

Das Wichtigste, das du als Christ tun kannst, ist andere Menschen einzuladen, an Jesus zu glauben. Das beginnt mit dem Zeugnis – wie es die Synode im Rheinland ja auch möchte – aber bleibt dort eben nicht stehen. Nach dem Zeugnis kommt die Einladung, auch an diesen Jesus zu glauben.

Wäre das durch die Geschichte der christlichen Kirche nicht geschehen, gäbe es die Kirche in der Form heute überhaupt nicht. Wären vor vielen hundert Jahren nicht iroschottische Mönche nach Deutschland, Frankreich, Schweiz und Italien gekommen und hätten die Menschen eingeladen, an Jesus zu glauben – wer weiß, wie es heute aussehen würde?

Also. Nur Mut! Bezeuge Jesus und lade Menschen ein, an diesen Jesus zu glauben – sie haben das Recht darauf!

Gott erklären? Vergiss es!

Wenn du den Schöpfungsbericht in der Bibel aufmerksam durchliest, wirst du an einen Abgrund kommen – zumal wenn du naturwissenschaftlich veranlagt bist.

Im dritten Vers der Bibel steht Folgendes:

Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. (1. Mose 1,3)

Soweit ja noch nicht beunruhigend. Es gab also Licht. Gut und schön.

Dass es zu Zeiten der Schöpfung keine Elektrizität gibt – darüber sollten wir nicht streiten müssen. Also kann das Licht nur von der Sonne kommen. Diese aber war noch gar nicht erschaffen, sondern erst am vierten Schöpfungstag wird diese Lichtquelle ins Leben gerufen:

Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne. (1. Mose 1,16)

Keine Sonne, kein Licht

Für uns Menschen heute ist das irgendwie undenkbar, oder? Licht gibt es bei uns nur durch die Sonne oder durch Elektrizität. Aber was passiert hier in der Schöpfung? Nun könnte man ja auf den cleveren Gedanken kommen, dass das Licht und die Finsternis, von denen im vierten Vers die Rede ist, eher im metaphysischen und nicht im physischen Sinne gemeint ist. Licht als Umfeld und Kraftfeld göttlichen Lichtes und Finsternis als Zustand und Kraftfeld wiedergöttlichen Geistes. Ok, wäre denkbar. Wenn da nicht Vers fünf die Antwort geben würde:

Und [Gott] nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. (1. Mose 1,5)

Klare Ansage also: Hier ist von Tag und Nacht die Rede und ebenfalls sind diese beiden Begriffe nicht über den Dingen schwebend abstrakte Beschreibungen, sondern das, was auch wir heute als „Tag“ und „Nacht“ bezeichnen.

Das bedeutet also: Gott hat in der Tat Licht erschaffen, ehe er Sonne und Mond und Sterne erschuf, also die „Lichter“, die wir tagsüber und nachts scheinen sehen (ob direkt oder indirekt strahlend).

Gott ist einfach größer

Vielleicht sollte uns diese Tatsache einfach eine Sache zu bedenken geben: Gott ist größer. Er ist größer als alles, was wir uns ausmalen, was wir uns so zurechtlegen und was wir an Gedanken, Ideen und Plänen haben. Gott aber sagt:

„Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und meine Wege sind nicht eure Wege. Denn wie der Himmel die Erde überragt, so sind auch meine Wege viel höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“ (Jesaja 55,8+9)

Wenn du also versuchen willst, Gott zu erklären – vergiss es! Es wird nicht funktionieren. Die Gleichung wird niemals aufgehen, weil Gottes Gedanken und Ideen „höher“ sind, das heißt: weiter entwickelt, von einer anderen Sphäre oder eben: Champions League und nicht Bezirksliga.

Diese Tatsache zeigt uns Gott schon ganz am Anfang der Bibel – mitten im ursprünglichsten aller chaotischen Zustände: dem Ur-Chaos sozusagen vor der Schöpfung. So, als ob Gott sagen wollte: „Hey, wenn ich schon damals aus diesem unglaublichen Chaos etwas so Wunderbares wie diese Schöpfung ins Leben gesprochen und geliebt habe – wie viel mehr kann ich dann in deine chaotische Situation hinein sprechen und meine Liebe hinein geben?! Vertrau mir!“

Kranker Glaube – und seine Heilung

Ich liebe Bücher, die auf allegorische Weise erzählen, wie einfach eigentlich der Glaube doch ist. Begonnen hat es mit der Circle-Trilogie („Black“, „Red“, „White“) von Ted Dekker, weiter geht’s mit „Der Schrei der Wildgänse“ und aktuell ist es das Buch „Die Stimme des Königs“ von Brad Huebert. Ich will es dir absolut ans Herz legen, dieses Buch zu lesen – deswegen werde ich nicht viel über dieses Buch an sich schreiben, um dir nicht die Spannung zu nehmen – aber: Lies es!

Auf Seite 115 findet sich eine Aussage über den Glauben, die mich sehr nachdenklich gemacht hat. Ich „übersetze“ diese Aussage ein wenig aus dem Zusammenhang des Buches, da ich sonst erst einmal die ganzen Protagonisten der Erzählung hier vorstellen müsste – und das würde etwas weit gehen.

Wunder geschehen nicht durch Beten. Sie geschehen durch das Zusammenwirken des Menschen mit Gottes Geist auf der Welt. Glaube ist ein Dialog des Gehorsams, der ganz unterschiedliche aussehen kann. Manchmal wird er ein Gebet, manchmal wird daraus eine Umarmung, ein Essen, eine Schulter zum Ausweinen, ein Moment der Heilung oder ein furchtloses Eintreten für Gerechtigkeit. Wenn der Mensch betet, wo Gott eigentlich möchte, dass er handelt, ist das Gebet nutzlos. Wenn der Mensch handelt, wo Gott eigentlich möchte, dass er betet, handelt der Mensch aus eigener Kraft.

Bevor du weiterliest: Lies das Zitat nochmals durch. Es lohnt sich.

Dialog des Gehorsams

Ich liebe diese Beschreibung – sie ist so herrlich paradox. Dialog und Gehorsam – klingt nicht eher nach schlechter Pädagogik? Das mag daran liegen, dass wir „Gehorsam“ negativ bewerten, was ganz unterschiedliche Gründe hat. Gehorsam ist aber an sich überhaupt nicht schlecht. Gehorsam aus Liebe und Vertrauen ist das Beste, was einem Menschen geschehen kann, weil er ein verlässliches Gegenüber hat, das es wert ist, den Gehorsam zu bekommen.

Eltern wünschen das von ihren Kindern und wenn fehlbare Eltern es schon wert sind – wie viel mehr dann Gott? Kein Kadavergehorsam, aber ein Gehorsam aus dem Wissen heraus: Wenn einer es nicht nur gut meint sondern wirklich durch und durch gut ist – wie doof wäre ich dann eigentlich, wenn ich ihm nicht gehorsam bin? Aber der menschliche Geist scheint auf Rebellion angelegt zu sein, weswegen ein Restzweifel im menschlichen Denken bleibt, ob Gott es wert ist, ihm Gehorsam zu leisten – und schnell erhebt sich der Mensch über Gott.

Ohne gleich ein großes Fass aufzumachen, ist das klassischste Beispiel für mich die Frage nach der Herangehensweise an die Bibel als Wort Gottes („Hermeneutik“ nennt man das im Fachjargon).

Aus diesem Wissen der Tiefe und der Verlässlichkeit des Gehorsams nun in einen Dialog mit Gott treten zu dürfen, sollte unsere Seele jubilieren lassen!

Zusammenwirken mit Gottes Geist

Alleine der Gedanke daran sollte uns schon die Schuhe ausziehen! Gottes Geist liebt es, mit Menschen zusammenzuwirken. Er liebt es, uns mit rein zu nehmen in sein heilsames Wirken hier auf der Erde. Klar – das sieht immer anders aus und – zugegeben – ist auch nicht immer leicht zu erkennen.

Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht so, dass es unverfügbar wäre, wie viele Theologinnen und Theologen, Pfarrerinnen und Pfarrer immer wieder behaupten und dann den schlauen Spruch bringen: „Der Geist weht eben wo er will.“ Damit nehmen sie Bezug auf eine Bibelstelle, die leider aber was komplett anders aussagt:

Der Wind weht, wo er will. Du hörst zwar sein Rauschen, aber woher er kommt und wohin er geht, weißt du nicht. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist. (Die Bibel, Johannes 3,8)

Da steht überhaupt nichts davon, dass der Geist Gottes weht – und ja, mir ist schon klar, das das Wort für „Geist“ das gleiche ist wie für „Wind“. Nur macht’s auf Grund des Zusatzes „Du hörst zwar sein Rauschen“ und dem Nachsatz „So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist“ überhaupt keinen Sinn, davon auszugehen, dass Johannes 3,8 sagen will: „Gottes Geist weht, wo er will.“

Natürlich steht es in seiner göttlichen Autorität zu wehen, wo er will. Schon klar – aber manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass es nichts weiter ist, als ein Schönreden dessen, dass das Geistwehen grad nicht so stark ist oder nicht wahrgenommen wird.

Vielmehr ist hier davon die Rede, dass es sich so verhält bei einem Menschen, der aus dem Geist Gottes geboren ist – sprich: neu geboren oder wiedergeboren ist, von Neuem geboren ist, ein neuer Mensch wurde, weil Gottes Geist in ihm lebt.

Und mit diesem Geist Gottes, der zu Beginn aller Schöpfung schon präsent und am Wirken war, ist es jedem Christen möglich, zu kooperieren (=zusammenzuwirken). Noch ein Grund, dass unsere Seele jubiliert.

Und was machen wir draus? Gesetze!

Der Haken an der Geschichte ist nun, dass Christen über die Jahrhunderte bis heute die Kirche regelrecht selbst kraftlos machen, weil sie Regeln und Gesetze aufstellen, wie man sich nun als Christ zu verhalten habe und wie nicht.

Von wegen „10 Gebote“ – viele Gemeinden, Denominationen, Christen und Kirchen kennen noch viel mehr Gebote:

  • Du musst jeden Sontag in den Gottesdienst.
  • Du musst jeden Tag in der Bibel lesen.
  • Du musst vor dem Essen beten.
  • Du musst jeden Tag mit Gott reden zu bestimmten Zeiten.
  • Du musst fasten.
  • Du musst die Stille suchen.
  • Du musst 10% deines Einkommens spenden.
  • Du musst vor dem Abendmahl alle Sünden bekennen.

Ich kann’s echt nicht mehr hören! Weißt du, was ich muss? Gar nix! Und du auch nicht! Wenn du diese Listenpunkte (und viele weitere) nur erfüllst, um dein frommes Gewissen zu beruhigen: Dann lass es – und such dir jemanden, mit dem du darüber redest, wie du von diesem frommen Pflichtbewusstsein befreit werden kannst.

Gott sehnt sich nach dir in einer Liebesbeziehung und nicht in einer Pflichtbeziehung. Er möchte dein Herz erfüllen und nicht dich knechten, weil du mal wieder einen (oder mehrere) Punkte nicht erfüllst.

Wir haben’s verbockt!

Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass ich denke: „Wir haben’s echt verbockt!“ Was haben wir aus dem Glauben an Jesus gemacht? Was haben wir aus dieser wunderbaren Herzensbeziehung gemacht? Oftmals einen trockenen, pflichtbewussten und leblosen Glauben, weil wir aus ihm gesetzliche Vorschriften gemacht haben. Oder kurz: wir haben einen ziemlich kranken Glauben daraus gemacht.

Das perfide an der ganzen Geschichte ist ja: die „Erfüllung“ dieser Gesetze ist an sich nicht schlimm. Beten, in der Bibel lesen, für Gerechtigkeit einstehen, sich um Bedürftige kümmern, sonntags in den Gottesdienst zu gehen und einen bestimmten Betrag zu spenden – alles gut. Alles super. Keine Frage. Aber vollkommen leblos, wenn es aus Pflichtbewusstsein geschieht. Solltest du dich mal fragen (oder es schon getan haben), warum es dir diese „Dinge“ keinen Spaß machen, obwohl sie doch so herrlich fromm sind – dann könnte es daran liegen, weil du sie tust, weil „man das halt so macht“.

Es gibt Hoffnung auf Heilung!

Denn aus der Liebe zu Jesus, dem Dialog des Gehorsams und dem Zusammenwirken mit Gottes Geist heraus wirst du merken, wie gut dir die Dinge, die ich oben aufgelistet haben, tun. Aber erst Glaube – dann Taten. Nicht andersrum, denn das geht in die Hose und hinterlässt in dir ständig ein Gefühl des Ich-werde-Gott-einfach-nicht-gerecht. Das stimmt ja auch. Das wirst du nicht, denn das bist du schon – durch Jesus!

Und dann, ja dann ist der Glaube eigentlich ganz anders: Freude, Lachen, Liebe, Annahme, Geborgenheit, Freisein, Vergebung, Heilung, Trost, Kraft, Hoffnung und vieles mehr. Was wäre unser Leben doch reicher und schöner, wenn diese Dinge immer mehr durch den Glauben an Jesus in uns groß und stark und kräftig werden – und eben nicht weil wir „müssen“, denn:

Glauben kann keinerlei Spuren von „Müssen“ enthalten

Manchmal brauche ich solch ein Buch, das mich wieder mal auf allegorische Weise daran erinnert, was es mit dem Glauben eigentlich auch sich hat und wo ich selbst schief gewickelt bin, wo ich Meinungen und Vorstellungen vom Glauben folge, die Gott sicherlich nicht so erfunden hat – die sich aber in frommen Kreisen so festgesetzt haben, dass man sie beginnt zu glauben und ihnen nachzujagen (Leser des Buches „Die Stimme des Königs“ werden bei diesem Wort aufhorchen) – ohne zu hinterfragen.

Lies das Buch „Die Stimme des Königs“ – und noch viel wichtiger: Hör einfach auf die Stimme des Königs. Lass ihn zu dir reden – und folge seiner Stimme!

Das Comeback der Kirche

Wenn in der Kirche mutige Menschen, die eine Vision und Leidenschaft haben, sich zusammentun,  entsteht nahezu immer etwas Historisches mit großartigem Ausmaß. Anders kann man nicht beschreiben, was „Mission Manifest“ (www.missionmanifest.online) bedeutet.

Um was geht’s?

Auch wenn von einem „Comeback der Kirche“ die Rede ist, so ist doch entscheidend: Es geht ihnen nicht primär um die Institution Kirche, sondern darum, dass Kirche wieder ihren missionarischen Auftrag wahrnimmt.

Mich beeindruckt, wie viele unterschiedliche (katholische) Gemeinden und Werke an diesem Manifest beteiligt waren, welche Einmütigkeit das ausdrückt und welche Kraft davon in unser Land ausgehen kann.

In der Präambel dieser 10 Thesen heißt es deswegen:

Nach menschlichem Ermessen wird die Kirche in Deutschland, Österreich und der Schweiz in wenigen Jahren kaum mehr eine gesellschaftlich wahrnehmbare Rolle spielen. Das ist weniger schade um die Kirche als schlimm für die Menschen, die Gott verlieren oder Jesus nie kennenlernen.

Dieses „Mission Manifest“ wurde auf der MEHR-Konferenz in Augsburg zu Beginn dieses Jahres verabschiedet und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wer den 10 Thesen zustimmt, kann sich online in die Unterzeichner-Liste eintragen – ich habe es auch getan.  Warum? Weil ich mich verpflichten möchte, mit meinem Leben und meinem Dienst als Pfarrer diesen 10 Thesen zu „folgen“.

Aber warum eigentlich?

Weil es jeder einzelne Mensch in Deutschland wert ist. Ganz egal, woran er glaubt, wen oder wie er liebt, welche Hautfarbe er hat und welches Gehalt (oder auch nicht) er bezieht. Gottes Liebe und sein rettendes Handeln durch Jesus gilt ALLEN Menschen. Und alle meint: A.L.L.E! Ohne Ausnahme!

Diese 10 Thesen rufen – teilweise auch schmerzlich – in Erinnerung, was der eigentliche Auftrag von Kirche ist, wie Kirche handeln soll und für wen sie da ist.

Weil „Kirche“ das in den letzten Jahrzehnten immer wieder vernachlässigt hat, ist nach menschlichem Ermessen nicht damit zu rechnen, dass sich ihr Zustand bessert. Zu groß sind die Erosionsschäden, die durch bibelkritische Ideologien innerhalb der großen Kirchen entstanden sind.

Übernatürliches Handeln Gottes und die Kirche

Aber auch ein kirchliches Handeln, das alles Übernatürliche versucht wieder irgendwie natürlich zu erklären sorgt dafür, dass die übernatürliche Kraft des Heiligen Geistes in unseren Kirchen nicht so oft zu finden ist, wie es wünschenswert wäre. Schon Paulus hat die Christen in Thessaloniki ermahnt:

Legt dem Wirken des Heiligen Geistes nichts in den Weg! (Die Bibel, 1. Thessalonicher 5,19)

Diese Ermahnung wäre relativ sinnlos, wenn die Möglichkeit nicht bestehen würde, dass wir dem Wirken des Heiligen Geistes im Weg stehen könnten. Am einfachsten und (leider) effektivsten tun wir es dort, wo wir den Geist Gottes versuchen, mit unserem menschlichen Verstand zu erklären oder salopp meinen „Der Geist weht, wo er will“. Wie oft habe ich das schon bei „Kirchens“ gehört und jedes Mal gedacht: „Das stimmt doch überhaupt nicht, weil es so gar nicht in der Bibel steht – auch wenn du dich auf Johannes 3,8 berufst. Dort steht aber, dass der „Wind“ weht, wo er will – und nicht der Heilige Geist.“

Warum diese Thesen nötig sind? Weil die großen Kirchen in Deutschland ihren Teil dazu beigetragen haben – und ich nehme mich da nicht aus -, dass solch ein Ruf „ad fontes“, zu den Quellen, wieder nötig ist, damit Kirche ihre ganze Kraft und Schönheit entfalten kann, wie von ihr in Apostelgeschichte 2 berichtet wird:

Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk geachtet und anerkannt. Die Gemeinde wuchs mit jedem Tag, weil der Herr viele Menschen rettete. (Die Bibel, Apostelgeschichte 2,47)

Typisch deutsch

Vollkommen klar ist, dass dieser noch so junge Impuls schon nach wenigen Tagen angegriffen und kritisiert wird. Frei nach dem Motto:

„Ich bin so deutsch, dass ich schon mal motze, auch wenn ich noch gar nicht weiß, um was es geht.“

Da wird davon gesprochen, dass es eine geeignete Kampagne wäre, um die Verkaufszahlen des dazugehörigen Buches in die Höhe schnellen zu lassen, da schlagen sich – natürlich nur verbal – Theologen die Schädel ein um einzelne Worte in einzelnen Thesen.

Können wir das nicht mal lassen? Können wir uns stattdessen nicht mal als Christen, Gemeinden, Werke, Einrichtungen und und und zusammentun und über manche Kleinigkeiten hinwegsehen und einmütig das Beste für unser Land wollen? Ginge das? Ich fände es außerordentlich genial, weil dahinter eine riesengroße Verheißung steht, von der wir im so genannten „hohepriesterlichen Gebet“ Jesu lesen:

Ich bete darum, dass sie alle eins sind – sie in uns, so wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast. (Die Bibel, Johannes 17,21)

Ich freue mich!

Ich bin auch Deutscher. Aber ich will anders reagieren. Ich freue mich einfach übermäßig, dass es diesen Aufbruch gibt. Viele Menschen (über 1.800) haben schon jetzt online unterzeichnet. Ich freue mich, dass diese 10 Thesen kurz, prägnant und inspirierend auf den Punkt bringen, um was es „bei Kirche“ eigentlich geht.

Ich freue mich darüber, dass dieses „Mission Manifest“ dazu beitragen wird, dass die missionarischen Bemühungen innerhalb der Kirchen aufflammen werden. Davon bin ich überzeugt – und wenn es „nur“ bei einzelnen ist. Aber – der einzelne – war da nicht was? Genau. Der ist Jesus unendlich wichtig!

Ich hoffe und erwarte, dass wir in einigen Jahren sagen können: Durch „Mission Manifest“ fand nicht nur ein Comeback der Kirche statt, sondern viele Menschen, denen Gott bis zu diesem Zeitpunkt relativ egal war, sind dadurch zu leidenschaftlichen Nachfolgern Jesu geworden.“ Warum? Weil es einzelne Christen gab, Menschen wie du und ich, dich sich haben anstecken lassen von „Mission Manifest“ und der leidenschaftlichen Liebe zu Jesus und zu den Menschen, die darin zu finden ist.

Und jetzt: Viel Segen und Inspiration beim Lesen der 10 Thesen!

 

 

Die Kraft des Neuen

„Ein gutes/fröhliches/gesegnetes/fantastisches/wasauchimmer neues Jahr“ wünschen wir uns in den ersten Tagen eines „neuen“ Jahres.

Ich habe in der Silvester-Predigt über „Die Kraft des Neuen“ gepredigt – weil wir alleine schon in unserem Alltag ständig von „Neuem“ umgeben sind.

Es ist überaus inspirierend und nachdankenswert, wie oft in der Bibel davon die Rede ist, dass Gott in unserem Leben „Neues“ entstehen lässt und was „neu“ bei ihm bedeutet.

Ich möchte das nur mal exemplarisch anhand von vier Bibelstellen genauer betrachten.

1. Neues Leben I

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
(2. Korinther 5,17)

Irgendwann trat Jesus in dein Leben – vielleicht war es eine klassische 180-Grad-Bekehrung, vielleicht war es ein längerer Prozess oder eine Neu-Entscheidung oder bewusste Entscheidung, auch wenn du „christlich sozialisiert“ aufgewachsen bist.

In welcher Form auch immer, gab es einen Abschnitt in deinem Leben, als du entschieden hast, Jesus bewusst nachzufolgen und ihm zu vertrauen. Und dieser Abschnitt hat etwas grundlegend Neues in dein Leben gebracht. Dein Denken, deine Haltung, deine Handlungen, deine Werte wurden neu geordnet – nicht, dass jetzt alles besser oder komplett anders wäre. Aber du hast in der Grundausrichtung deines Lebens eine neue Justierung bekommen. Und dafür kannst und sollst du ein Leben lang dankbar sein, weil es die wichtigste Entscheidung war, die du jemals getroffen hast. Niemand kann sie dir nehmen und sie hält für alle Ewigkeit.

Und solltest du beim Lesen dieser Zeilen denken „Ich habe diese Entscheidung aber noch gar nicht getroffen“ – dann, ja dann, dann frage ich dich: Warum eigentlich nicht? Was hindert dich? Geh dem nach und entscheide dich für das Richtige!

Das „Neue“, das Jesus schafft, wenn er unser ganzes Wesen verändert, ist die größte und beste Erneuerung unseres Lebens.

2. Neues Leben II

Und der auf dem Thron saß, sprach: „Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5)

…und in den Versen davor heißt es, dass Gott bei den Menschen wohnen wird und dass alles Schlechte unseres Lebens wie Leid, Schmerzen und Tränen nicht mehr sein wird. Wann? Ich weiß es nicht – aber dann, wenn Gott den Zeitpunkt für richtig erachtet, dieses „Erste“ zu beenden und etwas ganz Neues zu schaffen. Schöpfung 2.0 sozusagen. Das Ende dieses Zeitalters und der Beginn dessen, was Christen „die Ewigkeit“ nennen (auch wenn das so nicht ganz korrekt ist, da die Ewigkeit schon längst beginnt, wo Jesus in unser Leben tritt, aber das können wir mal an anderer Stelle vertiefen). Den Zeitpunkt weiß Gott alleine, aber: Christen glauben nicht, dass diese Welt irgendwie untergeht, dass es einen atomaren Krieg und damit Zusammenbruch dieser Welt gibt, dass Aliens kommen und uns alle entführen oder andere apokalyptischen Wahnvorstellungen.

Christen glauben, dass Gott diese Welt vollenden und eine neue, bessere Ewigkeit schaffen wird, die er bereithält für die, die an ihn glauben. Das heißt es, wenn der, der auf dem Thron sitzt, sagt: „Siehe, ich mache alles neu!“

Und wenn er schon diese gesamte Schöpfung und Weltgeschichte in ein 2.0 verwandeln wird – wieviel mehr ist es für ihn ein Ding der absoluten Möglichkeit, Neues zu schaffen – in deinen Beziehungen, in deinen finanziellen Herausforderungen, in deinen beruflichen Sackgassen, in deinen emotionalen Tiefen, in deinen gesundheitlichen Schicksalen und und und. Aber was heißt denn schon „neu“? Darauf werde ich unter 4. genauer eingehen. Lies also erst mal weiter.

3. Herz & Geist: Neu!

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. (Hesekiel 36,26)

So lautete die Jahreslosung 2017 und meint genau das, wenn Gott Neues in unserem Leben im Hier und Jetzt und Heute schafft. Er tut es, indem er unser Herz und unseren Geist immer und immer wieder erneuert.

Im Neuen Testament fordert Paulus uns in Epheser 5,18 auf, dass wir uns vom Heiligen Geist erfüllen lassen sollen. Die Zeitform, die dafür im Griechischen verwendet wird, drückt eine kontinuierlich wiederkehrende Handlung aus. Natürlich werden wir mit dem Heiligen Geist erfüllt, wenn wir unser Leben Jesus anvertrauen (siehe 1.). Aber gleichzeitig werden wir aufgefordert, uns immer wieder erneuern und erfüllen zu lassen von Gott – denn er will uns ein neues Herz und einen neuen Geist geben.

Das alles geschieht nicht irgendwann, sondern es geschieht mitten in unserem Alltag, der manchmal ziemlich konfus und durcheinander ist – unser Leben halt mit allem, was dazu gehört: unsere Beziehungen, unsere Finanzen, unsere Freizeit, unser Beruf und und und – in der Predigt-Präsentation habe ich versucht, das einmal so darzustellen:

4. Neues? Unscheinbar!

Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.
(Jesaja 43,19)

Kann es sein, dass Gott schon längst Neues in uns schafft – wir aber blind dafür sind? Jesaja schreibt diese Worte prophetisch in eine Situation, die für das Volk Gottes wohl die größte Katastrophe seiner Geschichte war: das babylonische Exil. Und mitten in dieser Situation nun soll Neues entstehen – unscheinbar. Vielleicht gar nicht so recht erkennbar? Aber warum? Die Antwort liefert Jesaja witzigerweise schon einen Vers davor: „Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige!“ (Jesaja 43,18)

Ein rückwärts gerichtetes Leben verhindert, dass wir erkennen, was Gott schon längst an Neuem in unserem Leben entstehen lässt. Natürlich ist die Vergangenheit nicht nur rosarot, natürlich gibt es Dinge, die uns in der Vergangenheit das Leben schwer gemacht haben und natürlich gibt es auch Verletzungen und Verwirrungen, die immer noch in der Gegenwart am Heilen sind. Aber all diese Dinge laufen Gefahr, uns den Blick darauf zu rauben, was Gott schon Neues in unserem Leben entstehen lässt.

In keinem der vier Verse ist von „besser“ die Rede, sondern von „neu“ – warum? Weil es automatisch „besser“ ist, wenn Gott etwas „neu“ schafft. Nicht immer, nicht unbedingt aus menschlicher Sicht – aber immer aus göttlicher Perspektive.

Wenn Gott in deinem Leben „Neues“ entstehen lässt, ist es IMMER besser als es zuvor war. Alleine bei der Schöpfung wird das schon ganz deutlich: Anfangs nur eine Ursuppe erschafft Gott etwas ganz Neues – und es war besser. Viel besser.

Oder Jesus. Auf der Erde unterwegs. Er begegnet Menschen. Er schafft Neues alleine durch seine Gegenwart – und das war immer besser als das, was die Menschen bis dahin kannten.

Vertrauen und Dankbarkeit können ein großartiger Schlüssel dafür sein, was Gott Neues in deinem Leben schaffen will.

Sei es in den ganz konkreten Dingen deines Alltags wie den finanziellen Fragen, deinen Beziehungen, im Beruf oder einfach in deiner Art, dein Leben zu gestalten – Gott will Neues (=Besseres) schaffen. Oder vielleicht hat er etwas absolut komplett Neues für dich vor? Dann lass dich drauf ein! Wenn Gott Neues schafft, ist es immer „besser“ als es zuvor war. Vertrau darauf – auch und gerade 2018.

In diesem Sinne ein gesegnetes, erfüllendes, frohes und glückliches neues Jahr!

Weihnachten im Wutachtal 2017

„Mein Äußerstes für sein Höchstes.“ So heißt nicht nur ein bekanntes Buch von Oswald Chambers, so könnte man auch beschreiben, was viele, viele Menschen aus unserer Gemeinde dieses Jahr rund um Weihnachten geleistet haben.

Wenn du am 23. und 24. Dezember ein Theaterstück aufführst, am 24. Dezember noch einen interaktiven Wimmelgottesdienst für Familien mit Kindern von 0-7 Jahren feierst, wenn das Ganze nicht „einfach nur so“ stattfinden soll, sondern die Besucher und Mitfeiernden begeistern soll – dann, ja dann, ist eines klar: Das geht nur mit einem großen Aufwand, den viele, viele fleißige Hände betreiben.

Und das war bei uns in der Gemeinde (www.wutachblick.de) an Weihnachten dieses Jahr absolut der Fall. Ich bin jedem einzelnen und jeder einzelnen so unglaublich dankbar, weil die unzähligen Rückmeldungen gezeigt haben: Es hat sich gelohnt. Die Menschen waren sowohl von den Theateraufführungen als auch vom Wimmelgottesdienst restlos begeistert!

Zu den Theateraufführungen kamen ca. 1.000 Personen und die Presse berichtet sehr, sehr positiv darüber (hier geht’s zum Artikel im SÜDKURIER).

Dem Theaterstück zugrunde lag die Erzählung „Martin, der Schuster“ von Leo Tolstoi. Eingebettet war die Aufführung in einige Lieder und eine kurze Predigt von mir. Der Umzug in eine andere Halle war auf Grund von Renovierungsarbeiten der eigentlichen Halle nötig – erwies sich aber im Nachhinein als ohnehin richtig, da wir in der ursprünglichen Halle es nicht geschafft hätten, alle Besucher in zwei Aufführungen willkommen zu heißen.

Den Wimmelgottesdienst haben wir mit ca. 150 Personen gefeiert, wovon ein großer Teil mehr oder weniger „ruhig“ vorne bei den Hirten saß…also gut, weniger ruhig, eher lebhaft. Wimmelig halt. Und das war gut so. Sehr gut! Denn genau das sollte es ja auch sein – wimmelig. Nicht mucksmäuschenstill. Wäre ohnehin schwierig gewesen in einer Kirche, in der man kaum hätte umfallen können, weil es so voll war. Das hat so unglaublich viel Spaß gemacht, mit so vielen (kleinen) Kindern Weihnachten zu feiern: Diese leuchtenden Augen, wenn es um Geschenke geht, der kleine Junge, der mal eben ein Schaf umschmeißt oder die Faszination in den Gesichtern, wenn plötzlich ein Engel erscheint in strahlendem weißen Licht und mit entsprechendem Soundtrack.

Den Abschluss bildete dann ein Weihnachtsgottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag in einer wieder bis auf den letzten Platz (und darüber hinaus) gefüllten Kirche – mit alten und neuen Weihnachtsliedern und einer Predigt über eine „himmlische Familie“ und darüber, was die prophetische Namensgebung aus Jesaja 9 für uns und unsere Beziehungen heute zu sagen hat (die Predigt kannst du hier anhören).

Ich bin so unglaublich dankbar, dass es in meiner Gemeinde so viele Menschen gibt, denen es ein Anliegen ist, ausgerechnet an Weihnachten die Extra-Meile zu gehen und über das „Normale“ hinaus sich einzusetzen, damit Menschen die beste Botschaft der Welt hören.

Impressionen vom Wimmelgottesdienst:

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Und diese Menschen sind meine persönlichen Helden, die

  • wochen- und monatelang eine Theateraufführung vorbereiten.
  • Tage vorher in der Halle aufbauen.
  • nach den Feiertagen in der Halle wieder abbauen.
  • einen Gottesdienst für die Kleinsten entwickeln.
  • im Vorfeld mit vorbereiten, weil sie am Tag selbst nicht können.
  • Herzblut, Leidenschaft und Zeit über die Maßen investieren.
  • Licht-, Ton- und Videotechnik installieren, unzählige Meter Kabel verlegen, technische Herausforderungen meistern.
  • die Kirche in eine „Hirten-Szene“ für einen Wimmelgottesdienst verwandeln.
  • sich Nächte um die Ohren schlagen, weil manche Dinge nicht so klappen, wie sie sollten.
  • ihre Texte auswendig lernen und ihr schauspielerisches Talent zeigen.
  • wochenlang die Lieder proben, um auf den Punkt top vorbereitet zu sein.
  • ein Herz für die Kleinsten und ihre Familien haben.
  • Kostüme nähen, Requisiten zusammen suchen und ein faszinierendes Bühnenbild bauen.
  • ihre „Maske“-Fähigkeiten einbringen und die Schauspieler schminken.
  • alle Mitarbeitenden kulinarisch verpflegen, ein offenes Ohr haben, gute Laune verbreiten und mehr als nur „gute Seele“ sind.
  • sich um die Halle kümmern und alles Organisatorische.
  • die Menschen am Abend begrüßen und sie herzlich willkommen heißen.
  • nach den Veranstaltungen sauber machen.
  • hier und da mit ein paar Handgriffen einfach etwas erledigen, ohne dass es jemand sieht oder sie dazu aufgefordert hat.
  • extra Urlaub nehmen, um mit dabei zu sein.

Wir sagen immer so leicht: „Es geht nicht um Menschen. Es geht um Jesus.“ Korrekt. So ist es auch. Alle Ehre geht an Gott allein – aber mein Dank, der geht an dieser Stelle ausdrücklich an alle, die „Weihnachten im Wutachtal 2017“ möglich gemacht haben. Ihr seid ganz, ganz besondere Menschen. Ihr habt eure euch von Gott geschenkten Gaben zu seiner Ehre eingesetzt und habt vielen, vielen Menschen eine Freude bereitet, ein Staunen ins Gesicht gezaubert und eine Botschaft ins Herz mitgegeben, die sie hoffentlich nicht vergessen werden.

Und ganz wichtig: Es hat einfach jede Menge Spaß gemacht mit euch – ob Theater oder Wimmelgottesdienst. Wir hatten viel Freude an dem, was wir da tun. Und das ist enorm wichtig!

www.weihnachten-im-wutachtal.de

Impressionen von „Martin, der Schuster“:

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Einige bewegte und bewegende Bilder gibt es in diesem Video:

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