1.000.000 Menschen für Jesus gewinnen. Das ist das eigentliche Ziel des K5-Leitertrainings. Es Geht nicht um Programme, um K5 oder Denominationen. Es geht um Jesus. Und darum, dass in den nächsten Jahren ihm 1.000.000 (in Worten: eine Millionen) Menschen neu folgen und sich für ihn entscheiden.

Am Wochenende fand im GOSPEL FORUM in Stuttgart nun die K5-Leiterkonferenz statt. Um es vorwegzunehmen: Für mich war es vielleicht die intensivste Gemeinde-Konferenz, die ich bisher besucht habe. Viele Konferenzen haben ihren je eigenen Reiz. Willow Creek-Leitungskongresse mit 10.000 Besuchern genauso wie kleine Konferenzen. Was ich aber in Stuttgart am Wochenende erlebt habe, war outstanding!

Zwei Tage waren vollgepackt mit jeder Menge Inspiration durch begnadete Redner und begeisterte Jesus-Nachfolger, tiefer, echter, mitreißender Worship der “Urban Life Church” sowie jede Menge Netzwerken und Gespräche mit den Teilnehmern aus meiner eigenen Gemeinde.

Eine riesige Fülle an Inspiration

Die Palette der Inputs war riesig, aber was sich durchzog, war eines: Authentizität. Echtheit. Ehrlichkeit. Keine Maske, kein frommes Gerede, keine von Ecken und Kanten befreiten feingeschliffene Vorträge.

Da war ein Josh Kelsey der “C3 New York City” dabei, dessen Feuer und Leidenschaft für Jesus und Gemeindeentwicklung den Raum erfüllte. Er ließ uns ganz neu die Leidenschaft “für den Einen” entdecken – und dass dies aber genauso viel Invest bedeutet wie für die 99 anderen.

Oder eine Mia Friesen, die sehr authentisch und ehrlich von ihrer etwas unkonventionellen und “unstrukturierten” Art des Zeitmanagements sprach, aber in der kurzen Zeit mehr vermittelte, als es andere Zeitmanagement-Gurus in stundenlangen Vorträgen nicht schaffen.

Das Unternehmerehepaar Claudia und Fred Jung erzählte von einer unglaublich tragischen Geschichte und referierte darüber, was in Zeiten der Krise wirklich trägt. Die Atmosphäre im Saal war so dicht und zum Zerreißen gespannt, wie ich es noch selten bei solch großen Veranstaltungen erlebt habe. Unbelievable.

Oder ein Konstantin Kruse von der “Ecclesia Church” in Nürnberg, der wohl irgendwie in unserer Gemeinde “gelauscht” haben muss. Absolut großartig, was er über Gemeindeentwicklung und Gemeindewachstum referierte, wie direkt er kommunizierte und Dinge ansprach, bei denen ich nur immer wieder mit dem Kopf nicken konnte.

Nicht zuletzt eine Talkrunde zum fünffältigen Dienst, an denen große Persönlichkeiten für jeweils einen Dienst Rede und Antwort standen und aus dem Nähkästchen ihrer Erfahrung plauderten: Klaus-Günter Pache (Paulus-Gemeinde Bremen), Mario Wahnschaffe (CLW Bonn), Ulrich Neuenhausen (Forum Wiedenest), Heinrich-Christian Rust (Braunschweiger Friedenskirche) und Stefan Vatter (AHELP).

Das sind nur ein paar wenige Einblicke in diese inspirierende und segensreiche Konferenz. Vor dem Start der Konferenz gab es für die Übertragungsleiter der Standorte für das K5-Leitertraining einen Network-Brunch, bei dem man sich nicht nur vernetzen konnte, sondern noch einmal viel vom “K5-Herzschlag” und der “K5-DNA” spüren konnte.

Die “K5-DNA”

Martin Schneider (Forum Wiedenest) moderierte durch diesen Network-Brunch. Das war super – denn dadurch wurde diese “K5-DNA” noch einmal sehr, sehr deutlich. Wenn ich sie beschreiben müsste, kann ich das nur mit ein paar wenigen Stichpunkten gar nicht tun – aber ich versuche es:

  • Leidenschaft für Jesus und seine Gemeinde.
  • Evangelistischer Herzschlag
  • Sehnsucht nach Einheit unter Christen und ihren Denominationen
  • Ausbildung von Leitern als Schlüsselkompetenz
  • Riesige Erwartungshaltung gegenüber dem Wirken des Heiligen Geistes
  • Mut und Kühnheit, alles zu tun, dass Menschen Jesus begegnen
  • Ehrliches Hinterfragen von Dingen, die nicht funktionieren
  • Liebe zum Detail und Sinn für Exzellenz & Innovation

Das alles habe ich durch die beiden Tage der Konferenz immer und immer wieder gefunden. Und das ist es, was auch mein Herz höher schlagen lässt: Weil Gott nichts unmöglich ist, will ich Teil dieses “Movements” sein und alles daran setzen, dass diese eine Millionen Menschen in Deutschland Jesus nachfolgen. Und by the way: Seit der Konferenz sind es nur noch 999.999 – wie cool ist das denn!

Ich glaube, es ist schlicht und einfach an der Zeit, dass wir mutige und kühne Schritte gehen in Deutschland. Vorbei ist die Zeit, in der sich die Denominationen untereinander bekriegen. Wir brauchen Einheit. Wir müssen sie leben – denn darauf liegt eine Verheißung, die so groß ist, dass ich noch nie verstanden habe, weshalb Christen sie nicht ernster nehmen:

Sie alle sollen eins sein, genauso wie du, Vater, mit mir eins bist. So wie du in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns fest miteinander verbunden sein. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast. Die Bibel, Johannes 17,21

Die Einheit unter Christen wird ein Schlüssel-Moment dafür sein, dass sich eine Millionen Menschen (und mehr!) in Deutschland für Jesus entscheiden werden. Dieser Geist der Einheit war in Stuttgart zu spüren. Eine Einheit, die sich als “ein Team” versteht, Menschen für Jesus zu gewinnen.

UND!

Kurz und knapp war das Thema der Konferenz, aber absolut durchschlagend: “UND!” Ich habe gelernt, mehr im “UND!” als im “Entweder – Oder” zu denken. Das ist nicht immer einfach, das fordert sogar ziemlich heraus. Ganz simple Beispiele, die eigentlich nicht neu sind, aber in der Praxis dann durchaus herausfordernd sein können:

Jesus ist Gott UND! Mensch.

Gott UND! der Mensch handeln.

Prädestination UND! freier Wille.

Innovation UND! Tradition.

Allrounder UND! Spezialisten.

Für mich ganz persönlich war im Blick auf das “UND!” der Vortrag von Josh Kelsey äußerst inspirierend. Das Gleichnis vom “Verlorenen Schaf” (Lukas 15, 1-7) macht deutlich, was “UND!” in der Gemeindearbeit bedeutet: Der Hirte sorgt sich um die 99 Schafe UND! um das eine Schaf, das verloren gegangen ist.

Bin ich bereit, den gleichen Invest für das eine verlorene Schaf zu bringen wie für die 99 anderen Schafe? Eben nicht die 99 und das Eine gegeneinander auszuspielen, sondern im UND! zu denken und das “Entweder – Oder” nicht zulassen.

Im Gespräch mit anderen Teilnehmern der Konferenz habe ich festgestellt: Ich bin nicht der einzige, der von diesen zwei Tagen absolut begeistert und inspiriert nach Hause fährt. Die hohe Dichte an persönlicher “Bewegtheit” hat mich aber ehrlich gesagt schon ein bisschen überrascht. Das war ich von Konferenzen und Kongressen nicht gewohnt. Dass man den ein oder anderen Vortrag als “super” empfindet – ja klar. Aber dass man vom “Spirit” einer Konferenz so angesteckt wird nicht nur als einzelner, sondern in einer großen Menge – das ist einzigartig.

DANKE! DANKE! DANKE!

Nachdem wir den ersten K5-Schulungstag bei uns in der Gemeinde abhielten, habe ich schon einen Beitrag hier auf meinem Blog geschrieben. Darin war es mir ein Anliegen, den Verantwortlichen von K5 meinen Dank auszusprechen. Und damit soll auch dieser Artikel enden.

DANKE, liebes K5-Team, dass ihr in Deutschland, in die Gemeinde Jesu, in die Leiterinnen und Leiter investiert, damit noch mehr Menschen Jesus nachfolgen.

DANKE, dass ihr diese Konferenz angeboten habt, die nicht nur für mich ein unglaublich großer Segen war und ich bin überzeugt: Die Inhalte dieser Konferenz werden in Deutschland eine Segensspur nach sich ziehen.

DANKE, dass ihr großen Glaubensmut bewiesen habt, diese Konferenz durchzuziehen, auch wenn es im Vorfeld einige Hürden und Hindernisse zu überwinden galt.

DANKE, dass ich euch von Herzen gerne abnehme und absolut glaube, dass es euch nicht um K5 sondern um die eine Millionen geht.

Ihr seid großartig und ich bin gespannt, welche Kreise das K5-Leitertraining in Deutschland ziehen wird.

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