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Hoffnungsmorgen

16 literarische Berichte vom Ostergeschehen. Das größte Wunder der Weltgeschichte aus neuen und überraschenden Perspektiven.

So steht es auf der Rückseite von “Hoffnungsmorgen”. Und es stimmt. Durch diese 16 außergewöhlichen und individuellen Kurzgeschichten wird unser Verständnis von den Geschehnissen rund um den Verrat, die Kreuzigung und die Auferstehung Jesu ungemein inspiriert.

Simon von Kyrene

Hoffnungsmorgen
Hoffnungsmorgen

Hey Wirt! Schenk nochmal ein!

Ja, ja, mach ruhig richtig voll. Randvoll. Los, nicht so schüchtern. Oder denkst du, ich kann nicht zahlen? 

Was hast du denn? Ist es, weil ich schwarz bin? Weil ich aus Kyrene komme? Weil ich anders aussehe als ihr? 

Hör mal: Ich zahle meine Steuern genau wie jeder hier. Und meine Söhne, Alexander und Rufus, die blechen auch. Und wie! Und sie gehen jeden Tag auf den Acker. Wie ich, Simon. Ja, wir sorgen darf, dass ihr…dass ihr alle was zu fressen habt. 

Vergiss es.
Pass auf! Hier! Hier ist eine Münze.
Als hör auf, mich so belämmert anzugucken, und gib mir noch was von dem Wein. 

Du, ich mag es nicht, wenn man mich so anstarrt. Was hast du denn?
Ach so…
Ist es wegen des Bluts auf meinem Gewand?
War mal…hab ich etwa auch Blut im Gesicht?
Scheiße, ich bin ja überall total verschmiert. Warum sagt mir das denn keiner? (Hoffnungsmorgen, S. 30)

So oder so ähnlich lesen sich diese kleinen Einblicke in die (jüdische) Welt, wie sie war, als Jesus gekreuzigt wurde.

Ein bunter Strauß an Kurzgeschichten

Auf ganz unterschiedliche Weise vermitteln verschiedene Autorinnen und Autoren einen Blick in die Lebenswelt der Menschen damals. Die Erzählungen des Neuen Testamentes dienen als Vorlage und werden farbenfroh und bildlich ausgeschmückt.

Zu lesen gibt es unter anderem einen Brief von Pontius Pilatus an seinen Neffen Marcus, einen Brief Marias an Elisabeth oder auch Tagebuch-Einträge des Jüngers Thomas.

Petrus schildert in der Retrospektive, wie er die Nacht des Verrats und seiner unrühmlichen Rolle erlebt hat, Kleopas (einer der beiden Emmaus-Jünger) schreibt einen Brief an Thomas.

So unterschiedlich die Autoren sind, so unterschiedliche sind diese Kurzgeschichten in “Hoffnungsmorgen”. Fabian Vogt, Christina Brudercke, Christoph Zehendner, Albrecht Galle und andere schaffen es, die Geschehnisse, die uns im Neuen Testament recht sachlich berichtet werden, vor Augen zu malen. Dadurch beginnen Orte und Menschen zu leben. Und irgendwie wird der Leser mit hineingenommen in diese erste Karwoche.

Gelungene Interpretationen

Für mich als Theologen ist es natürlich besonders spannend zu lesen, wo die Autorinnen und Autoren die ein oder andere theologische Aussage “versteckt” haben. Oder auf Grund der jüdischen Geschichte dem Leser die ein oder andere Auslegung der damaligen Zusammenhänge präsentiert. Sehr spannend, sehr gelungen.

Natürlich variiert die Qualität der Kurzgeschichten ein wenig und manchmal braucht’s eine wenig, um vom einen Schreibstil des einen Autors in den des anderen hineinzukommen. Auf der anderen Seite macht genau das dieses Buch auch so ansprechend – die Vielfalt.

“Hoffnungsmorgen” kann ich jedem empfehlen, der das Ostergeschehen sich noch besser vorstellen möchte – bspw. was es für die Menschen damals, die Jünger von Jesus oder auch Pontius Pilatus bedeutet haben könnte.

Empfehlen kann ich dieses Buch aber auch jedem, der noch auf der Suche ist nach Inspiration für die Passions- und Osterzeit, für Gottesdienste und Andachten, da sich einige Texte sicherlich auch wunderbar eignen, um die Gemeinde zu inspirieren und auf eine kleine “Zeitreise” mitzunehmen.

Infos:
128 Seiten
12,00 EUR
ISBN: 978-3-86506-935-1
Brendow-Verlag

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Danke, Willow Creek!

Vom 8. bis 10. Februar fand in den Westfalenhallen Dortmunds der Willow Creek Leitungskongress statt. Über 10.000 Leiterinnen und Leiter versammelten sich, um zu lernen. Ein großes Zeichen der Hoffnung.

Ein Schatz an Inspiration

Für mich persönlich war es einer der besten Leitungskongresse überhaupt. Warum? Bisher gab es für mich bei jedem Leitungskongress ein, zwei Vorträge, die ich rein subjektiv nicht sonderlich ansprechend fand. Dieses Jahr war es ganz anders. Jeder einzelne Vortrag war für mich ein Schatz an Inspiration und Werkzeugkiste schlechthin, um “die beste Gemeinde zu bauen”.

Da sprach ein weltweit führender Hotelmanager (Horst Schulze) darüber, wie er seine Kunden zufrieden stellt. Der Transfer auf die Gemeindearbeit fiel dabei nicht schwer und öffnete mir die Augen darüber, inwiefern wir eine “gastfreundliche Gemeinde” sind – oder eben nicht.

Einer der führenden Experten in Führungsfragen (John C. Maxwell) sprach darüber, wie wir noch wertschätzender sein können und jedem einzelnen Menschen und Mitarbeiter in der Gemeinde Wertschätzung entgegenbringen können.

Thomas Härry (Dozent für Neues Testament und Leiterschaft) sprach darüber, was es heißt, sich selbst zu führen. Unbequeme Wahrheiten, die er da aussprach – aber diese anzugehen würde jeden einzelnen zu einer besseren Führungsperson machen.

Ein Psychologe (Henry Cloud) sprach darüber, wie wichtig es ist, gesunde Beziehungen zu haben und zu pflegen. Er sprach über die Notwendigkeit der Gemeinschaft und darüber, wie viel uns andere Christen geben können und wie wichtig es ist, nicht als Einzelkämpfer unterwegs zu sein.

Und Bill Hybels selbst sprach unter anderem darüber, wie wichtig es ist, meine “heilige Unzufriedenheit” zu entdecken und gegen diese etwas zu unternehmen. Und er hatte noch eine Botschaft im Gepäck: Das Wichtigste, das wir auf dieser Erde tun können, ist den Menschen den Gott vorzustellen, der sie liebt.

Viele weitere Vorträge waren ungemein inspirierend.

…für die “Hoffnung der Welt”

Ich möchte der Willow Creek Community Church, der Willow Creek Association und Willow Creek Deutschland DANKE sagen.

DANKE, dass…

  • …das Abenteuer dieses Leitungskongresses euch nicht abgeschreckt hat.
  • …ihr in unzähligen Stunden diesen Kongress geplant und durchgeführt habt.
  • …ihr das finanzielle Risiko nicht scheut, solch einen Kongress auf die Beine zu stellen.
  • …man es euch abspürt: Es geht nicht um Willow, sondern darum, dass jede Leiterin und jeder Leiter besser wird.
  • …ihr die Weite der Gemeinde Jesu im Blick habt und ganz unterschiedliche Referentinnen und Referenten zu Wort kommen.
  • …dieser Kongress einmal mehr auch eine unglaublich große geistliche Tiefe hatte.
  • …ihr solch einen Kongress hoch professionell und zugleich absolut authentisch durchführt.
  • …ihr die Hoffnung nicht aufgebt, dass die Gemeinde Jesu Zukunft hat und es sich lohnt, in Leiterinnen und Leiter zu investieren.

Solch einen Leitungskongress zu planen, vorzubereiten und durchzuführen ist ein riesengroßes Unterfangen und Abenteuer. Aber es lohnt sich. Ich bin mir sicher, nicht der einzige zu sein, der voller Leidenschaft, Feuer und Inspiration nach Hause gefahren ist und viele gute Gedanken und Inputs mitbekommen hat für die Arbeit in der Ortsgemeinde. Denn diese ist – da wird Bill Hybels nicht müde es zu betonen – die Hoffnung der Welt.

Wenn jeder Kongressteilnehmer auch nur ein, zwei Dinge umsetzt, die ihn in seiner “heiligen Unzufriedenheit” am meisten berührt haben auf dem Kongress, werden wir auch die besten Gemeinden bauen – nicht nur die besten Autos, wie Bill Hybels treffend sagte.

An dieser Stelle möchte ich auf zwei Blogbeiträge von Regine Born und Corinna Schubert hinweisen. Die beiden spielen Champions League, was “Visual Notes” betrifft. Was das ist? Ganz einfach: Vorträge schreibst du nicht mit, sondern “skizzierst” sie mit. Unfassbar exzellent, was die beiden da auf Papier bringen. Und das Schöne: Sie bieten ihre Visual Notes vom gesamten Kongress als PDF zum Download an. Neugierig? Klick dich rein. Du wirst staunen – und es wird dir ein super Tool zur Nacharbeit des Kongresses sein:

»Herzschrittmacher«

Willow Creek Leitungskongress 2018

 

Ich freue mich jetzt schon, dass in zwei Jahren der nächste Kongress stattfinden wird – und dann auch noch ganz in der Nähe, nämlich in Karlsruhe. Bis dahin sage ich aus tiefstem Herzen:

Danke, Willow Creek! Ihr seid eine großartige und einzigartige Quelle der Inspiration!


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Meine TOP 5 Apps als Leiter

Es gibt eine Sache, die ich nicht wirklich verstehe. Sie ereignet sich immer dann, wenn Menschen voller Überraschung mich entweder mit dem iPhone etwas Dienstliches erledigen sehen oder wenn sie die Homepage unserer Gemeinde (www.wutachblick.de) aufsuchen.

Die Kommentare, die ich dann zu hören bekomme, wiederholen sich in unregelmäßigem Abstand und lauten ungefähr:

  • “Sie Sind Pfarrer und benutzen ein Smartphone?” Diese Frage wird unterstrichen mit einem Ton der Fassungslosigkeit und als ob mein Gegenüber sich gleich lieber hinsetzen müsse, um nicht in Ohnmacht zu fallen.
  • “Ich habe mir eure Seite angeschaut – die ist ja echt mal modern.” Eigentlich wollte mein Gegenüber noch hinzufügen: “….das ist man gar nicht gewohnt von Kirche.” Aus unerklärlichen Gründen tat er es aber nicht.
  • “Und ich dachte immer, Pfarrer lesen nur die Bibel und sind von gestern.” ….naja. Kein Kommentar.

Ich karikiere nicht. Ich überspitze nicht. Das sind alles Reaktionen, die ich selbst so erlebt habe.

Für mich ist das alles andere als “schmeichelnd”. Für mich ist das eher ein Armutszeugnis für Kirche im digitalisierten Zeitalter. Ich bin knapp 40, lebe im 21. Jahrhundert, habe ein Faible für Technik. Wieso um alles in der Welt soll das also nicht auch für meinen Dienst als Pfarrer und Leiter gelten?

Im Gegenteil: Wenn ich eine “Kirche von heute” leiten und voranbringen möchte, dann muss ich doch auch unweigerliche die Wege und Methoden “von heute” nutzen. Und eben nicht die Methoden und Wege von gestern – es fährt ja auch keiner mehr mit Kutsche zur Arbeit.

Ich möchte dir im Folgenden 5 Apps vorstellen, die für mich im Alltag als Pfarrer und Leiter unverzichtbar geworden sind. Vielleicht kennst du einige schon, vielleicht ist es dir auch eine Inspiration. Mir erleichtern sie die Arbeit enorm.

Die Reihenfolge ist nicht priorisiert.

1Evernote

Diese App habe ich schon vor vielen, vielen Jahren installiert gehabt, bin irgendwie nicht damit klargekommen, habe sie nie wirklich genutzt, bin dann auf einen “Evernote-Leitfaden für Pastoren” von Ron Edmondson gestoßen – und dann hat die App aber mal so richtig gezündet.

Im Prinzip ist Evernote Notizbuch, Ablage, Linksammlung und Materialspeicher in einem. Dort schreibe ich alle Notizen von Meetings, Seminaren, Predigtvorbereitungen oder Gedanken, die mir spontan kommen, in Notizen auf. Diese Notizen lassen sich dann in verschiedenen Notizbüchern sammeln. Ich habe momentan 1.038 Notizen und vollkommene Ordnung in der Ablage.

Zu den Notizen kann ich Dateien anhängen und habe bspw. für ein Meeting alles Nötige an einem Platz: Tagesordnung, Protokoll des letzten Males, Anhänge (“Tischvorlagen”) und meine eigenen Notizen.

Mega praktisch ist der so genannte “Web Clipper” für die Desktop-Variante, eine kleine Browser Extension, durch die ich mit einem Klick eine Internetseite (bspw. einen inspirierenden Blogbeitrag) in einem beliebigen Notizbuch als Notiz sammeln kann. So habe ich inzwischen schon fast eine kleine “Bibliothek” an Artikeln rund um das Thema “Führung und Leitung” – funktioniert auch mit dem iPhone einwandfrei. Hier ist nicht einmal eine extra App nötig.

Das Schöne: Einmal installiert, synchronisiert die App sowohl auf dem MacBook, iMac als auch auf dem iPhone – also alle Daten überall zugänglich.

2Trello

Die jüngste App in meiner Sammlung – zumindest was meine Verwendung betrifft. Wir sind als Team in der Gemeinde erst vor einigen Monaten auf Trello gestoßen, als wir überlegt haben, wir wir die Zusammenarbeit im Pfarramt mit zwei Sekretärinnen und drei Hauptamtlichen und projektbezogen mit x Ehrenamtlichen verbessern können.

Wir haben einige andere Apps ebenso getestet, sind aber bei Trello geblieben und es hat sich als die richtige Entscheidung herausgestellt. Mit Trello kannst du wunderbar Projektarbeit und Teamarbeit optimieren. Innerhalb eines “Boards”, das für ein Team erstellt wird, gibt es unzählige Möglichkeiten, die Arbeit auf Karten und Listen abzubilden, Aufgaben zuzuweisen, Dateien hochzuladen, Checklisten anzulegen und Fälligkeitsdaten festzulegen.

Sowohl die allgemeine Arbeit innerhalb einer Gemeinde, als auch Projekte wie bspw. evangelistische Events, eine Langzeit-Leiterschulung oder einfach auch das nächste Team-Meeting kann hiermit perfekt vorbereitet, ausgewertet, parallel zum Vollzug dokumentiert und anschießend archiviert werden.

Trello läuft browserbasiert, aber sowohl für den Computer als auch für Smartphones/Tablets gibt es eine sehr ausgereifte App.

3Wunderlist

Die vielleicht bekannteste meiner fünf Apps. Wunderlist ist auf den ersten Blick eine klassische GTD-App oder auch einfach eine To Do-App – aber in meinen Augen kann sie weit mehr, da sie auch kollaborativ genutzt werden kann, da ich mich für diese Arbeitsweise aber für Trello (siehe oben) entschieden habe, will ich diese Funktionen hier gar nicht betrachten, auch wenn ich sie schon getestet und wirklich für gut empfunden habe.

Ich nutze Wunderlist in der Tat als klassische GTD-App (Getting Things Done). Dabei ist das Schöne, dass man unterschiedliche Listen anlegen kann, in die man seine To Dos einsortiert. Diese sind natürlich terminierbar, was für mich das A und O ist. Oft fallen mir in Meetings oder bei verschiedenen Vorbereitungen Dinge im Blick auf (andere) Projekte ein, die “zu tun sind”. Dann schreibe ich sie schnell in Wunderlist, terminiere die To Do auf den Tag, an dem mich die App erinnern soll – und ich habe die Sache aus meinen Gedanken und kann mich den eigentlichen Aufgaben widmen.

Besonders sinnvoll und hilfreich finde ich die Möglichkeit, Aufgaben wiederkehrend zu machen. Dass ich meine Predigt-Outline rechtzeitig an unsere Gottesdienstleitung und an das Lobpreisteam schicke, ist zwar schon irgendwie in “Fleisch und Blut” übergegangen – aber dennoch bin ich froh, dass mich Wunderlist wiederkehrend daran erinnert.

Einziger Haken: Die App wird nicht mehr aktualisiert, da sie scheinbar von Microsoft “geschluckt” wurde – für mich aber kein Beinbruch, da sie schon alle Funktionen beinhaltet, die ich benötige.

4Bibel-App

Diese App ist einfach sensationell und schlägt in meinen Augen alle anderen Bibel-Apps, die es so auf dem Markt gibt. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn entwickelt und stetig vorangebracht wird diese App von der Life Church von Pastor Craig Groeschel. Eine Gemeinde, die für inhaltlich klare biblische Lehre und gleichzeitig große Innovationskraft steht. Kein Wunder, wurde diese App schon über 300 Millionen mal installiert.

Ok, auch andere Bibel-Apps haben ihre Stärken. Und es ist sicherlich auch eine Frage nach der Verwendungsweise und den Bedürfnissen, die man an solch eine App hat. Die “youversion“-App überzeugt mich unter anderem auf Grund folgender Faktoren:

  • zeitgemäße Programmierung und Usability
  • Möglichkeit einer Community/Freundesliste
  • jede Menge Lesepläne, die eine große Hilfe sind, die Bibel für den Alltag anwendbar zu machen
  • neustes Feature: Lesepläne mit Freunden gemeinsam lesen und sich darüber austauschen
  • viele verschiedene Übersetzungen
  • “Vers des Tages” als Push-Benachrichtigung auf den Sperrbildschirm
  • sehr, sehr viele Möglichkeiten, Bibelstellen zu markieren, zu bookmarken, zu taggen, zu kommentieren, zu teilen
  • ziemliche Garantie, dass die App stetig weiterentwickelt wird, da meines Wissens über 20 Mitarbeiter der Life Church nur für diese App zuständig sind

5Buffer

Man kann ja schon mal ein wenig durcheinander kommen im großen, weiten social media-Dschungel. Abhilfe leistet hier Buffer als “Social Media Management Platform”.

Mit dieser App – oder auch browserbasiert – kannst du deine verschiedenen Netzwerk-Profile von Facebook, Twitter, Instagram, Google Plus, LinkedIn und noch mehr managen. Das bedeutet aber nicht nur, dass du eine Oberfläche hast, sondern dass du im Handumdrehen den gleichen Content auf unterschiedlichen Plattformen teilen kannst.

Das Schöne obendrein ist: Du kannst deine Beiträge planen. Und das finde ich das eigentlich Nützliche, denn manchmal postet man schnell mal viel hintereinander, weil in der Gemeinde einfach so viel Bedarf an Öffentlichkeit ist. Dabei läuft man aber Gefahr, dass einiges an Information untergeht, weil die nächste Information schon wieder veröffentlicht wird. Umso besser, wenn du in aller Ruhe deine Beiträge in Buffer einpflegen und wählen kannst, auf welcher Plattform es erscheinen soll – und zu welchem Zeitpunkt. Darüber hinaus kannst du Intervalle je Plattform festlegen und Beiträge automatisch zu einer bestimmten Uhrzeit veröffentlichen.

Ich finde: Sehr, sehr praktisch und nützlich, wenn man die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde in den sozialen Netzwerken voranbringen möchte.

Vielleicht fehlen dem ein oder anderen in der Liste bekannte Dienste wie Doodle, Dropbox oder andere. Aber diese nutze ich nicht primär in der App sondern am iMac/MacBook oder auf der mobilen Seite im Browser. Denn inzwischen haben viele Dienste ihre mobile Browserseite extrem aufgebessert.

Wenn dir aber eine App fehlt, die du selbst nutzt und andere darüber wissen lassen möchtest – dann kommentiere doch einfach diesen Artikel. Ich habe mich bewusst auch nur auf 5 Apps festgelegt, damit es nicht zu “ausufernd” wird. Aber die Apps 6,7,… können gerne in den Kommentaren erscheinen.

Was macht dich stark?

Ich erinnere mich noch an Jorginho. Seines Zeichens war er Kapitän von Bayer Leverkusen und hatte damals (es ist schon wirklich einige Jahre her) beim Begrüßen vor dem Spiel nicht nur den Wimpel des Vereins getauscht. So war es an sich üblich zwischen den Kapitänen zweier Mannschaften, die sich gleich 90 Minuten einen erbitterten Fight liefern werden.

Jorginho verschenkte aber noch etwas anderes. Eine Bibel. Jeder gegnerische Kapitän bekam vor dem Spiel von ihm eine Bibel überreicht. Mich hat das als Jugendlicher unglaublich fasziniert, wie ein Weltklasse-Fußballprofi so zu seinem Glauben an Jesus steht.

Was macht dich stark?

“Was macht dich stark?” ist ein Buch mit vielen weiteren “Jorginhos”. Sie verschenken nicht unbedingt Bibeln, sie sind nicht unbedingt alle die Kapitäne ihrer Mannschaft. Aber sie verbindet eines mit dem brasilianischen Verteidiger von damals: Sie glauben an Jesus Christus und schämen sich nicht, zu ihrem Glauben zu stehen.

Regisseur und Autor David Kadel hat 13 Fußballprofis und Fußballtrainer unter die Lupe genommen und sie gefragt: “Was macht dich stark?” Darunter sind namhafte Vertreter des schönsten Hobbys wie David Alaba (FC Bayern München), Robert Bauer (SV Werder Bremen), Neymar (Paris St. Germain), Heiko Herrlich (Trainer von Bayer Leverkusen) oder auch Jürgen Klopp (Trainer des FC Liverpool).

In diesem Buch erfährt man einfach so unglaublich viel über die vermeintlichen Stars. Dadurch werden sie extrem nahbar und menschlich.

Einer von den ganz Großen bezeichnet sich beispielsweise selbst als “kleiner Schisser”, wenn es um’s Fliegen geht. Und das, wo er mit seinem Club in ganz Europa spielt. Oha.

Oder ein Jürgen Klopp, der auf brutal ehrliche und überzeugende Weise mal kurz erklärt, was ihm der Kreuzestod Jesu bedeutet. Gänsehaut pur!

Oder da ist ein Youngster, von dem man niemals erwartet hätte, dass aus seinem Mund breitestes Schwäbisch erklingt. Und gleichzeitig war er in der Schule der Klassenclown – ist seine ersten Lebensjahre aber in Ruanda aufgewachsen.

Oder da ist ein anderer Nachwuchsstar und potentieller Nachfolger von Philipp Lahm auf der Außenbahn in der Nationalmannschaft, der auf dem Weg zum Training am liebsten Worship von Michael W. Smith hört.

Das Gesamtpaket ist einfach genial

Was zum Gesamtpaket natürlich auch noch positiv beiträgt, ist die Vielfalt der Darstellungen. Die meisten Kicker werden interviewt, einige aber auch portraitiert oder spielen das gute alte “Assoziations-Spiel”, geben also ein paar Sätze wider, die ihnen zu bestimmten Begriffen in den Sinn kommen.

…und dann habe ich beim Lesen des Buches erfahren, dass ein Profi in meinem Heimatort konfirmiert wurde.

Garniert wird dieses Meisterwerk mit wahnsinnig ausdrucksstarken Fotos der Spieler und Trainer. Sowohl Fotos “in Aktion”, als auch abseits des Platzes oder auch mal aus der Kindheit und Jugend.

Ich kann dieses Buch einfach nur wärmstens empfehlen. Klar – ich bin fußballbegeistert. Aber ich würde sagen: Das muss man nicht mal sein, wenn man dieses Buch liest (auch wenn es natürlich äußerst unterstützende Wirkung hat). Denn in “Was macht dich stark?” geben Menschen Einblick in ihr Leben, in ihren Glauben und in das, was sie wirklich stark macht. Und im Prinzip hat jeder der Balltreter auch schon mal ein richtiges Tief gehabt. Es ist nicht so, dass sie nur auf der Sonnenseite des Lebens kicken, sondern die Schattenseiten des Lebens genauso kennen.

Die Protagonisten in diesem Buch scheitern. Früher oder später. Wie wir alle.

So schreibt es David Kadel im Vorwort.

Überhaupt: Ich lese nicht gerne Vorworte von Büchern. Ich will “in medias res”. Hier habe ich eine Ausnahme gemacht – und das war gut so. Sehr gut! Denn Kadel schreibt in seinem Vorwort einige ganz persönliche Zeilen zu den Fragen nach dem Wert im Leben, nach dem, was Vorbilder wirklich ausmacht und der Frage: Wieso braucht es eigentlich Vorbilder? Lesenswert! Absolut lesenswert – wie das gesamte Buch!

Emotionen pur

Fußball lebt bekanntlich von Emotionen. Was wäre ein Fußballspiel im Stadion ohne Emotionen. No Go. Geht nicht. Nicht vorstellbar. Das Schöne: Kadel schafft es, auch in dem Buch “Was macht dich stark?” Emotionen zu transportieren. Die Art und Weise, wie er die Spieler und Trainer interviewt und wie er sie zu Wort kommen lässt, ist ehrlich, emotional und absolut tiefgehend.

Infos:
160 Seiten
15,00 EUR
ISBN: 9783957344939
Gerth Medien

Ein Offenbarungseid der evangelischen Kirche (im Rheinland)

Umgangssprachlich leistet einen Offenbarungseid, wer schonungslos die ganze Wahrheit ans Licht bringt – wobei das nicht immer gewollt sein muss. So geschehen zu Beginn dieses Jahres, als die Synode der evangelischen Kirche im Rheinland tagte.

Auf der Tagesordnung stand auch die Frage nach dem Zusammenleben und dem Dialog zwischen Christen und Muslimen. Ein wichtiges Thema. Ein sehr wichtiges Thema. Der Beschluss, den die Synode traf, ist demnach nicht nur ein Offenbarungseid, sondern ein theologisches Desaster und geistliche Katastrophe.

Damit beziehe ich mich auf die inhaltlich-sachliche Wirkung, welche dieser Beschluss hat. Ich bin der festen Überzeugung, dass es sich die Synodalen nicht leicht gemacht haben, dass aufrichtig und ehrlich gerungen und gestritten wurde und jeder Synodale nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat. Eine persönliche Beurteilung der Synodalen steht mir weder zu, noch möchte ich das. Mir geht es lediglich um den inhaltlichen Beschluss der Synode als Ganzes.

Nachzulesen ist der Beschluss und die darin enthaltenen Punkte unter folgendem Link:

www.ekir.de/www/downloads/LS2018_B_Fuer-die-Begegnung-mit-Muslimen.pdf

theologisches Desaster I

In diesem Beschluss sind sehr viele wichtige und gute Entscheidungen getroffen, was bspw. die Religionsfreiheit, das Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen aber auch das besondere und “andere” Verhältnis zwischen Christentum und Judentum betrifft.

Das theologische Desaster sehe ich an zwei Stellen.

Die erste Stelle ist der letzte Satz unter I.1.:

Sie [die evangelische Kirche im Rheinland] nimmt den Glauben muslimischer Menschen als Bindung an den einen Gott wahr.

Nach dieser Auffassung glauben Christen und Muslime also an den gleichen Gott. Das kann ich überhaupt nicht unterstreichen und sehe es theologisch höchst kritisch, das mal eben so in einem Satz dahin zu schreiben. Christen glauben, dass Gott, der Vater und Schöpfer aller Dinge, sich in seinem Sohn Jesus Christus vollständig offenbart hat und mit ihm und dem Heiligen Geist als eine Drei-Einheit herrscht und regiert und die Menschen liebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Kein Moslem kann diese Aussage auch nur ansatzweise unterstreichen, da er sich wiederum auf den Koran bezieht. Jesus ist im Islam bzw. im Koran nicht mehr als ein Prophet (wenn auch ein besonderer). Und ein Gott, der sich dreifach äußert, ist für den muslimischen Glauben Vielgötterei.

Das sind für mich theologisch unüberwindbare Differenzen im Kern – und nicht an der Peripherie. Wie um alles in der Welt kann man auch nur ernsthaft glauben, Christen und Muslime würden an den gleichen Gott glauben? Und das nur mal rein christologisch betrachtet. Man könnte nun auch noch den Blick in die Wirkungsgeschichte der jeweiligen Religionen richten. Oder das Ganze mal pneumatologisch betrachten und feststellen, dass der Isalm hierzu sehr wenig bis gar nichts zu sagen hat – geschweige denn ekklesiologisch oder missionstheologisch.

Wie kann ein kirchliches Gremium in solch einer Position solch eine Aussage fast schon als Präambel an den Anfang des Beschlusses setzen? Für mich ist das nicht nur theologisch falsch, sondern unverantwortlich.

theologisches Desaster II

Der zweite Teil des theologischen Desasters findet sich unter I.3. im letzten Satz:

Der Dialog zielt auf das gegenseitige Kennenlernen, das gemeinsame Handeln, das Aushalten von Differenzen sowie eine vertiefte Wahrnehmung der je eigenen Traditionen, nicht aber auf eine Konversion zur jeweils anderen Religion.

Kann ich den ersten Aussagen noch zustimmen, versteckt sich das Desaster ganz am Ende. Der Dialog darf also nicht darauf zielen, dass der jeweils andere konvertiert, sich also zum anderen Glauben bekennt oder frommdeutsch gesagt: “sich bekehrt”. Nein, das will die rheinische Kirche nun wirklich nicht. Abgesehen davon, dass es im weltweiten Kontext der momentan stattfindenden Erweckungen und “Konversionen” wirklich keinen Menschen interessieren sollte, was eine Synode im Rheinland beschließt, ist es gleichsam an Frechheit und Dreistigkeit nicht zu überbieten, was diese Synode hier tut: Sie stellt sich bewusst gegen Jesus und sein Vermächtnis, seine letzten Worte an seine Jünger, seinen Auftrag an die Kirche aller Zeiten:

Macht alle Menschen aus allen Völkern zu meinen Jüngern, indem ihr zu ihnen geht, indem ihr sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft und indem ihr sie lehrt, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. (Die Bibel, Matthäus 28,19+20)

Mit ihrem Beschluss sagt die evangelische Kirche im Rheinland: “Wir erklären das für nicht mehr gültig.” Gut, abgesehen davon, dass das genauso sinnvoll und wirksam ist, als wenn ein Schüler zum Lehrer sagt: “Ab heute erkläre ich die Schule für beendet.” So ist es doch in meinen Augen frech, einfach nur frech, sich auf solche Weise gegen Jesus, den Herrn der Kirche, zu stellen.

Für mich sind beide Tatsachen – die Frage nach dem Glauben an den einen Gott und das Ablehnen des Missionsauftrages – theologische Desaster deswegen, weil es eben nicht um Kleinigkeiten geht, sondern es geht um das Zentrum, den Kern des christlichen Glaubens.

geistliche Katastrophe

Die Synode einer Kirche ist auch ein geistliches Leitungsorgan. Und da befinden wir uns wieder auf Katastrophengebiet. Wie soll eine christliche Kirche geistlich wachsen, blühen, Einfluss nehmen, die Gesellschaft verändern und Menschen zum Glauben an Jesus Christus führen – wenn zumindest gegenüber einer bestimmten Bevölkerungsgruppe letzteres untersagt ist?

Wir reden hier ja nicht über irgendwelche Finanzbeschlüsse oder Bauanträge, über die man immer noch streiten und diskutieren kann. Hier stellt sich die Synode qua Beschluss einer geistlichen Entwicklung ihrer eigenen Kirche in den Weg. Als ob sie an genau dem Ast sägt, auf dem sie sitzt. Die Frage muss legitim sein, was die Synodalen dazu bewogen hat, mit überwiegender Mehrheit für dieses Dokument zu stimmen? Hier wird einem Kulturprotestantismus par excellence der Weg geebnet. Eine Kirche, die sich selbst ihrer Kraft rauben will. Man sollte nicht zu oft den Kopf schütteln, sonst werden die Kopfschmerzen nur größer.

Persönlich kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass diese Entscheidung auch nur ansatzweise eine geistlich richtige Entscheidung war – aber lassen wir doch einfach die Realität für sich sprechen und schauen, wie sich die evangelische Kirche im Rheinland entwickelt. Vielleicht wird sie ja tatsächlich das Epizentrum geistlicher Erweckung in Deutschland.

Allein mir fehlt der Glaube, ganz ehrlich. Wenn ich in die große weite Welt schaue, dann sehe ich schon viele Erweckungen und Menschen, die zum Glauben an Jesus Christus finden. Wo geschieht das? Dort, wo Jüngerinnen und Jünger Jesu voller Liebe Menschen begegnen, die noch nicht an Jesus glauben. Und sie wissen eines: Die “gute Nachricht” (Evangelium) von Jesus gilt allen Menschen. Jeder einzelne Mensch hat das Recht dazu, von Jesus zu hören. Und nicht nur das: Er hat das Recht, sich zu diesem Jesus Christus zu bekennen – auch wenn das eine Konversion von seiner bisherigen religiösen Überzeugung bedeutet.

Einladung zum Glauben ist mehr als Bekenntnis

Und genau das ist nämlich möglich: Menschen in Liebe zu begegnen – und gleichzeitig sie dazu zu ermuntern (nie zwingen!), zu Jesus zu konvertieren. Eigentlich ist die Liebe erst dann vollkommen, wenn ich möchte, dass der andere zu Jesus Christus umkehrt und gerettet wird vor allem, wovor er gerettet werden muss – in Zeit und Ewigkeit.

…und was die Synode der evangelischen Kirche im Rheinland betrifft, da wusste schon Martin Luther die Antwort. Es war im Jahr 1519, als er in Leipzig mit dem Theologieprofessor Johann Eck sich einer theologischen Disputation stellte. Dabei sagte er einen Satz, der damals bahnbrechend war, heute noch gilt – und ganz schlicht ist:

“Auch Konzilien können irren.” (Martin Luther)

Und diese Aussage ist so wichtig, weil sie uns zeigt: Es kommt nicht darauf an, was Konzilien (=Synoden) beschließen oder worüber sie abstimmen. Wichtig ist, dass Menschen, die sich Christen nennen, andere Menschen einladen, auch an diesen Christus zu glauben. Warum? Weil es das Beste ist, das einem Menschen geschehen kann.

Einladung war immer üblich

Das Wichtigste, das du als Christ tun kannst, ist andere Menschen einzuladen, an Jesus zu glauben. Das beginnt mit dem Zeugnis – wie es die Synode im Rheinland ja auch möchte – aber bleibt dort eben nicht stehen. Nach dem Zeugnis kommt die Einladung, auch an diesen Jesus zu glauben.

Wäre das durch die Geschichte der christlichen Kirche nicht geschehen, gäbe es die Kirche in der Form heute überhaupt nicht. Wären vor vielen hundert Jahren nicht iroschottische Mönche nach Deutschland, Frankreich, Schweiz und Italien gekommen und hätten die Menschen eingeladen, an Jesus zu glauben – wer weiß, wie es heute aussehen würde?

Also. Nur Mut! Bezeuge Jesus und lade Menschen ein, an diesen Jesus zu glauben – sie haben das Recht darauf!

Gott erklären? Vergiss es!

Wenn du den Schöpfungsbericht in der Bibel aufmerksam durchliest, wirst du an einen Abgrund kommen – zumal wenn du naturwissenschaftlich veranlagt bist.

Im dritten Vers der Bibel steht Folgendes:

Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. (1. Mose 1,3)

Soweit ja noch nicht beunruhigend. Es gab also Licht. Gut und schön.

Dass es zu Zeiten der Schöpfung keine Elektrizität gibt – darüber sollten wir nicht streiten müssen. Also kann das Licht nur von der Sonne kommen. Diese aber war noch gar nicht erschaffen, sondern erst am vierten Schöpfungstag wird diese Lichtquelle ins Leben gerufen:

Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne. (1. Mose 1,16)

Keine Sonne, kein Licht

Für uns Menschen heute ist das irgendwie undenkbar, oder? Licht gibt es bei uns nur durch die Sonne oder durch Elektrizität. Aber was passiert hier in der Schöpfung? Nun könnte man ja auf den cleveren Gedanken kommen, dass das Licht und die Finsternis, von denen im vierten Vers die Rede ist, eher im metaphysischen und nicht im physischen Sinne gemeint ist. Licht als Umfeld und Kraftfeld göttlichen Lichtes und Finsternis als Zustand und Kraftfeld wiedergöttlichen Geistes. Ok, wäre denkbar. Wenn da nicht Vers fünf die Antwort geben würde:

Und [Gott] nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. (1. Mose 1,5)

Klare Ansage also: Hier ist von Tag und Nacht die Rede und ebenfalls sind diese beiden Begriffe nicht über den Dingen schwebend abstrakte Beschreibungen, sondern das, was auch wir heute als “Tag” und “Nacht” bezeichnen.

Das bedeutet also: Gott hat in der Tat Licht erschaffen, ehe er Sonne und Mond und Sterne erschuf, also die “Lichter”, die wir tagsüber und nachts scheinen sehen (ob direkt oder indirekt strahlend).

Gott ist einfach größer

Vielleicht sollte uns diese Tatsache einfach eine Sache zu bedenken geben: Gott ist größer. Er ist größer als alles, was wir uns ausmalen, was wir uns so zurechtlegen und was wir an Gedanken, Ideen und Plänen haben. Gott aber sagt:

“Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und meine Wege sind nicht eure Wege. Denn wie der Himmel die Erde überragt, so sind auch meine Wege viel höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.” (Jesaja 55,8+9)

Wenn du also versuchen willst, Gott zu erklären – vergiss es! Es wird nicht funktionieren. Die Gleichung wird niemals aufgehen, weil Gottes Gedanken und Ideen “höher” sind, das heißt: weiter entwickelt, von einer anderen Sphäre oder eben: Champions League und nicht Bezirksliga.

Diese Tatsache zeigt uns Gott schon ganz am Anfang der Bibel – mitten im ursprünglichsten aller chaotischen Zustände: dem Ur-Chaos sozusagen vor der Schöpfung. So, als ob Gott sagen wollte: “Hey, wenn ich schon damals aus diesem unglaublichen Chaos etwas so Wunderbares wie diese Schöpfung ins Leben gesprochen und geliebt habe – wie viel mehr kann ich dann in deine chaotische Situation hinein sprechen und meine Liebe hinein geben?! Vertrau mir!”

Kranker Glaube – und seine Heilung

Ich liebe Bücher, die auf allegorische Weise erzählen, wie einfach eigentlich der Glaube doch ist. Begonnen hat es mit der Circle-Trilogie (“Black”, “Red”, “White”) von Ted Dekker, weiter geht’s mit “Der Schrei der Wildgänse” und aktuell ist es das Buch “Die Stimme des Königs” von Brad Huebert. Ich will es dir absolut ans Herz legen, dieses Buch zu lesen – deswegen werde ich nicht viel über dieses Buch an sich schreiben, um dir nicht die Spannung zu nehmen – aber: Lies es!

Auf Seite 115 findet sich eine Aussage über den Glauben, die mich sehr nachdenklich gemacht hat. Ich “übersetze” diese Aussage ein wenig aus dem Zusammenhang des Buches, da ich sonst erst einmal die ganzen Protagonisten der Erzählung hier vorstellen müsste – und das würde etwas weit gehen.

Wunder geschehen nicht durch Beten. Sie geschehen durch das Zusammenwirken des Menschen mit Gottes Geist auf der Welt. Glaube ist ein Dialog des Gehorsams, der ganz unterschiedliche aussehen kann. Manchmal wird er ein Gebet, manchmal wird daraus eine Umarmung, ein Essen, eine Schulter zum Ausweinen, ein Moment der Heilung oder ein furchtloses Eintreten für Gerechtigkeit. Wenn der Mensch betet, wo Gott eigentlich möchte, dass er handelt, ist das Gebet nutzlos. Wenn der Mensch handelt, wo Gott eigentlich möchte, dass er betet, handelt der Mensch aus eigener Kraft.

Bevor du weiterliest: Lies das Zitat nochmals durch. Es lohnt sich.

Dialog des Gehorsams

Ich liebe diese Beschreibung – sie ist so herrlich paradox. Dialog und Gehorsam – klingt nicht eher nach schlechter Pädagogik? Das mag daran liegen, dass wir “Gehorsam” negativ bewerten, was ganz unterschiedliche Gründe hat. Gehorsam ist aber an sich überhaupt nicht schlecht. Gehorsam aus Liebe und Vertrauen ist das Beste, was einem Menschen geschehen kann, weil er ein verlässliches Gegenüber hat, das es wert ist, den Gehorsam zu bekommen.

Eltern wünschen das von ihren Kindern und wenn fehlbare Eltern es schon wert sind – wie viel mehr dann Gott? Kein Kadavergehorsam, aber ein Gehorsam aus dem Wissen heraus: Wenn einer es nicht nur gut meint sondern wirklich durch und durch gut ist – wie doof wäre ich dann eigentlich, wenn ich ihm nicht gehorsam bin? Aber der menschliche Geist scheint auf Rebellion angelegt zu sein, weswegen ein Restzweifel im menschlichen Denken bleibt, ob Gott es wert ist, ihm Gehorsam zu leisten – und schnell erhebt sich der Mensch über Gott.

Ohne gleich ein großes Fass aufzumachen, ist das klassischste Beispiel für mich die Frage nach der Herangehensweise an die Bibel als Wort Gottes (“Hermeneutik” nennt man das im Fachjargon).

Aus diesem Wissen der Tiefe und der Verlässlichkeit des Gehorsams nun in einen Dialog mit Gott treten zu dürfen, sollte unsere Seele jubilieren lassen!

Zusammenwirken mit Gottes Geist

Alleine der Gedanke daran sollte uns schon die Schuhe ausziehen! Gottes Geist liebt es, mit Menschen zusammenzuwirken. Er liebt es, uns mit rein zu nehmen in sein heilsames Wirken hier auf der Erde. Klar – das sieht immer anders aus und – zugegeben – ist auch nicht immer leicht zu erkennen.

Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht so, dass es unverfügbar wäre, wie viele Theologinnen und Theologen, Pfarrerinnen und Pfarrer immer wieder behaupten und dann den schlauen Spruch bringen: “Der Geist weht eben wo er will.” Damit nehmen sie Bezug auf eine Bibelstelle, die leider aber was komplett anders aussagt:

Der Wind weht, wo er will. Du hörst zwar sein Rauschen, aber woher er kommt und wohin er geht, weißt du nicht. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist. (Die Bibel, Johannes 3,8)

Da steht überhaupt nichts davon, dass der Geist Gottes weht – und ja, mir ist schon klar, das das Wort für “Geist” das gleiche ist wie für “Wind”. Nur macht’s auf Grund des Zusatzes “Du hörst zwar sein Rauschen” und dem Nachsatz “So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist” überhaupt keinen Sinn, davon auszugehen, dass Johannes 3,8 sagen will: “Gottes Geist weht, wo er will.”

Natürlich steht es in seiner göttlichen Autorität zu wehen, wo er will. Schon klar – aber manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass es nichts weiter ist, als ein Schönreden dessen, dass das Geistwehen grad nicht so stark ist oder nicht wahrgenommen wird.

Vielmehr ist hier davon die Rede, dass es sich so verhält bei einem Menschen, der aus dem Geist Gottes geboren ist – sprich: neu geboren oder wiedergeboren ist, von Neuem geboren ist, ein neuer Mensch wurde, weil Gottes Geist in ihm lebt.

Und mit diesem Geist Gottes, der zu Beginn aller Schöpfung schon präsent und am Wirken war, ist es jedem Christen möglich, zu kooperieren (=zusammenzuwirken). Noch ein Grund, dass unsere Seele jubiliert.

Und was machen wir draus? Gesetze!

Der Haken an der Geschichte ist nun, dass Christen über die Jahrhunderte bis heute die Kirche regelrecht selbst kraftlos machen, weil sie Regeln und Gesetze aufstellen, wie man sich nun als Christ zu verhalten habe und wie nicht.

Von wegen “10 Gebote” – viele Gemeinden, Denominationen, Christen und Kirchen kennen noch viel mehr Gebote:

  • Du musst jeden Sontag in den Gottesdienst.
  • Du musst jeden Tag in der Bibel lesen.
  • Du musst vor dem Essen beten.
  • Du musst jeden Tag mit Gott reden zu bestimmten Zeiten.
  • Du musst fasten.
  • Du musst die Stille suchen.
  • Du musst 10% deines Einkommens spenden.
  • Du musst vor dem Abendmahl alle Sünden bekennen.

Ich kann’s echt nicht mehr hören! Weißt du, was ich muss? Gar nix! Und du auch nicht! Wenn du diese Listenpunkte (und viele weitere) nur erfüllst, um dein frommes Gewissen zu beruhigen: Dann lass es – und such dir jemanden, mit dem du darüber redest, wie du von diesem frommen Pflichtbewusstsein befreit werden kannst.

Gott sehnt sich nach dir in einer Liebesbeziehung und nicht in einer Pflichtbeziehung. Er möchte dein Herz erfüllen und nicht dich knechten, weil du mal wieder einen (oder mehrere) Punkte nicht erfüllst.

Wir haben’s verbockt!

Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass ich denke: “Wir haben’s echt verbockt!” Was haben wir aus dem Glauben an Jesus gemacht? Was haben wir aus dieser wunderbaren Herzensbeziehung gemacht? Oftmals einen trockenen, pflichtbewussten und leblosen Glauben, weil wir aus ihm gesetzliche Vorschriften gemacht haben. Oder kurz: wir haben einen ziemlich kranken Glauben daraus gemacht.

Das perfide an der ganzen Geschichte ist ja: die “Erfüllung” dieser Gesetze ist an sich nicht schlimm. Beten, in der Bibel lesen, für Gerechtigkeit einstehen, sich um Bedürftige kümmern, sonntags in den Gottesdienst zu gehen und einen bestimmten Betrag zu spenden – alles gut. Alles super. Keine Frage. Aber vollkommen leblos, wenn es aus Pflichtbewusstsein geschieht. Solltest du dich mal fragen (oder es schon getan haben), warum es dir diese “Dinge” keinen Spaß machen, obwohl sie doch so herrlich fromm sind – dann könnte es daran liegen, weil du sie tust, weil “man das halt so macht”.

Es gibt Hoffnung auf Heilung!

Denn aus der Liebe zu Jesus, dem Dialog des Gehorsams und dem Zusammenwirken mit Gottes Geist heraus wirst du merken, wie gut dir die Dinge, die ich oben aufgelistet haben, tun. Aber erst Glaube – dann Taten. Nicht andersrum, denn das geht in die Hose und hinterlässt in dir ständig ein Gefühl des Ich-werde-Gott-einfach-nicht-gerecht. Das stimmt ja auch. Das wirst du nicht, denn das bist du schon – durch Jesus!

Und dann, ja dann ist der Glaube eigentlich ganz anders: Freude, Lachen, Liebe, Annahme, Geborgenheit, Freisein, Vergebung, Heilung, Trost, Kraft, Hoffnung und vieles mehr. Was wäre unser Leben doch reicher und schöner, wenn diese Dinge immer mehr durch den Glauben an Jesus in uns groß und stark und kräftig werden – und eben nicht weil wir “müssen”, denn:

Glauben kann keinerlei Spuren von “Müssen” enthalten

Manchmal brauche ich solch ein Buch, das mich wieder mal auf allegorische Weise daran erinnert, was es mit dem Glauben eigentlich auch sich hat und wo ich selbst schief gewickelt bin, wo ich Meinungen und Vorstellungen vom Glauben folge, die Gott sicherlich nicht so erfunden hat – die sich aber in frommen Kreisen so festgesetzt haben, dass man sie beginnt zu glauben und ihnen nachzujagen (Leser des Buches “Die Stimme des Königs” werden bei diesem Wort aufhorchen) – ohne zu hinterfragen.

Lies das Buch “Die Stimme des Königs” – und noch viel wichtiger: Hör einfach auf die Stimme des Königs. Lass ihn zu dir reden – und folge seiner Stimme!

Das Comeback der Kirche

Wenn in der Kirche mutige Menschen, die eine Vision und Leidenschaft haben, sich zusammentun,  entsteht nahezu immer etwas Historisches mit großartigem Ausmaß. Anders kann man nicht beschreiben, was “Mission Manifest” (www.missionmanifest.online) bedeutet.

Um was geht’s?

Auch wenn von einem “Comeback der Kirche” die Rede ist, so ist doch entscheidend: Es geht ihnen nicht primär um die Institution Kirche, sondern darum, dass Kirche wieder ihren missionarischen Auftrag wahrnimmt.

Mich beeindruckt, wie viele unterschiedliche (katholische) Gemeinden und Werke an diesem Manifest beteiligt waren, welche Einmütigkeit das ausdrückt und welche Kraft davon in unser Land ausgehen kann.

In der Präambel dieser 10 Thesen heißt es deswegen:

Nach menschlichem Ermessen wird die Kirche in Deutschland, Österreich und der Schweiz in wenigen Jahren kaum mehr eine gesellschaftlich wahrnehmbare Rolle spielen. Das ist weniger schade um die Kirche als schlimm für die Menschen, die Gott verlieren oder Jesus nie kennenlernen.

Dieses “Mission Manifest” wurde auf der MEHR-Konferenz in Augsburg zu Beginn dieses Jahres verabschiedet und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wer den 10 Thesen zustimmt, kann sich online in die Unterzeichner-Liste eintragen – ich habe es auch getan.  Warum? Weil ich mich verpflichten möchte, mit meinem Leben und meinem Dienst als Pfarrer diesen 10 Thesen zu “folgen”.

Aber warum eigentlich?

Weil es jeder einzelne Mensch in Deutschland wert ist. Ganz egal, woran er glaubt, wen oder wie er liebt, welche Hautfarbe er hat und welches Gehalt (oder auch nicht) er bezieht. Gottes Liebe und sein rettendes Handeln durch Jesus gilt ALLEN Menschen. Und alle meint: A.L.L.E! Ohne Ausnahme!

Diese 10 Thesen rufen – teilweise auch schmerzlich – in Erinnerung, was der eigentliche Auftrag von Kirche ist, wie Kirche handeln soll und für wen sie da ist.

Weil “Kirche” das in den letzten Jahrzehnten immer wieder vernachlässigt hat, ist nach menschlichem Ermessen nicht damit zu rechnen, dass sich ihr Zustand bessert. Zu groß sind die Erosionsschäden, die durch bibelkritische Ideologien innerhalb der großen Kirchen entstanden sind.

Übernatürliches Handeln Gottes und die Kirche

Aber auch ein kirchliches Handeln, das alles Übernatürliche versucht wieder irgendwie natürlich zu erklären sorgt dafür, dass die übernatürliche Kraft des Heiligen Geistes in unseren Kirchen nicht so oft zu finden ist, wie es wünschenswert wäre. Schon Paulus hat die Christen in Thessaloniki ermahnt:

Legt dem Wirken des Heiligen Geistes nichts in den Weg! (Die Bibel, 1. Thessalonicher 5,19)

Diese Ermahnung wäre relativ sinnlos, wenn die Möglichkeit nicht bestehen würde, dass wir dem Wirken des Heiligen Geistes im Weg stehen könnten. Am einfachsten und (leider) effektivsten tun wir es dort, wo wir den Geist Gottes versuchen, mit unserem menschlichen Verstand zu erklären oder salopp meinen “Der Geist weht, wo er will”. Wie oft habe ich das schon bei “Kirchens” gehört und jedes Mal gedacht: “Das stimmt doch überhaupt nicht, weil es so gar nicht in der Bibel steht – auch wenn du dich auf Johannes 3,8 berufst. Dort steht aber, dass der “Wind” weht, wo er will – und nicht der Heilige Geist.”

Warum diese Thesen nötig sind? Weil die großen Kirchen in Deutschland ihren Teil dazu beigetragen haben – und ich nehme mich da nicht aus -, dass solch ein Ruf “ad fontes”, zu den Quellen, wieder nötig ist, damit Kirche ihre ganze Kraft und Schönheit entfalten kann, wie von ihr in Apostelgeschichte 2 berichtet wird:

Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk geachtet und anerkannt. Die Gemeinde wuchs mit jedem Tag, weil der Herr viele Menschen rettete. (Die Bibel, Apostelgeschichte 2,47)

Typisch deutsch

Vollkommen klar ist, dass dieser noch so junge Impuls schon nach wenigen Tagen angegriffen und kritisiert wird. Frei nach dem Motto:

“Ich bin so deutsch, dass ich schon mal motze, auch wenn ich noch gar nicht weiß, um was es geht.”

Da wird davon gesprochen, dass es eine geeignete Kampagne wäre, um die Verkaufszahlen des dazugehörigen Buches in die Höhe schnellen zu lassen, da schlagen sich – natürlich nur verbal – Theologen die Schädel ein um einzelne Worte in einzelnen Thesen.

Können wir das nicht mal lassen? Können wir uns stattdessen nicht mal als Christen, Gemeinden, Werke, Einrichtungen und und und zusammentun und über manche Kleinigkeiten hinwegsehen und einmütig das Beste für unser Land wollen? Ginge das? Ich fände es außerordentlich genial, weil dahinter eine riesengroße Verheißung steht, von der wir im so genannten “hohepriesterlichen Gebet” Jesu lesen:

Ich bete darum, dass sie alle eins sind – sie in uns, so wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast. (Die Bibel, Johannes 17,21)

Ich freue mich!

Ich bin auch Deutscher. Aber ich will anders reagieren. Ich freue mich einfach übermäßig, dass es diesen Aufbruch gibt. Viele Menschen (über 1.800) haben schon jetzt online unterzeichnet. Ich freue mich, dass diese 10 Thesen kurz, prägnant und inspirierend auf den Punkt bringen, um was es “bei Kirche” eigentlich geht.

Ich freue mich darüber, dass dieses “Mission Manifest” dazu beitragen wird, dass die missionarischen Bemühungen innerhalb der Kirchen aufflammen werden. Davon bin ich überzeugt – und wenn es “nur” bei einzelnen ist. Aber – der einzelne – war da nicht was? Genau. Der ist Jesus unendlich wichtig!

Ich hoffe und erwarte, dass wir in einigen Jahren sagen können: Durch “Mission Manifest” fand nicht nur ein Comeback der Kirche statt, sondern viele Menschen, denen Gott bis zu diesem Zeitpunkt relativ egal war, sind dadurch zu leidenschaftlichen Nachfolgern Jesu geworden.” Warum? Weil es einzelne Christen gab, Menschen wie du und ich, dich sich haben anstecken lassen von “Mission Manifest” und der leidenschaftlichen Liebe zu Jesus und zu den Menschen, die darin zu finden ist.

Und jetzt: Viel Segen und Inspiration beim Lesen der 10 Thesen!

 

 

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